Am 23. April 2026 unterschrieb US-Justizminister Blanche die Verfügung zur Umstufung von medizinischem Cannabis auf Schedule III.
Warum sich damit die Investitionsthese für die Cannabis Aktien Unternehmen der USA (MSOs) fundamental signifikant verbessert hat, erfahren Sie hier.









Der industrielle Hanf – auch Nutzhanf genannt – erlebt weltweit eine bemerkenswerte Renaissance. Als nachhaltiger, vielseitiger Rohstoff findet er in immer mehr Branchen Anwendung: von Bau und Textil über Ernährung bis zu Biokunststoffen. Für Investoren entsteht ein globaler Zukunftsmarkt, in dem ökologische Verantwortung und wirtschaftliches Wachstum Hand in Hand gehen.
Hanf war über Jahrhunderte eine der wichtigsten Kulturpflanzen der Menschheit. Erst durch Industrialisierung, Baumwolle und Cannabis-Verbote geriet er in Vergessenheit. Heute, im Zeitalter von Klimaschutz und Ressourceneffizienz, kehrt er zurück – als Symbolpflanze einer nachhaltigen Wirtschaft.
In den letzten Jahren hat sich der Hanfmarkt dynamisch entwickelt. Länder wie die USA, Kanada, Frankreich und China treiben den Anbau und die industrielle Nutzung massiv voran. Weltweit wächst die Hanfindustrie mit zweistelligen Raten – in den USA gilt sie bereits als die am schnellsten wachsende Agrarbranche.
Hanf ist nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch attraktiv: Die Pflanze wächst extrem schnell, bindet CO₂, benötigt kaum Dünger oder Pestizide und kann vollständig verwertet werden. Vom Samen bis zur Faser – kein Bestandteil bleibt ungenutzt.
• Eine der am schnellsten wachsenden Pflanzen der Welt
• Regionaler Anbau mit kurzen Transportwegen
• Vollständige Nutzung aller Pflanzenteile – Zero Waste
• Optimale CO₂-Bindung durch hohe Biomasseleistung
• Schädlingsresistent und nahezu pestizidfrei anbaubar
• Revitalisierung ausgelaugter Böden und Förderung der Bodengare
• Hoher Zellulosegehalt – ideal für Papier und Biokunststoffe
Damit ist Hanf eine Schlüsselressource für Kreislaufwirtschaft, CO₂-Neutralität und nachhaltige Rohstoffproduktion.
Die USA sind der wichtigste Treiber des globalen Hanfmarktes. Seit der Legalisierung durch den Farm Bill 2018 expandiert die Industrie rasant. Hanf wird dort bereits in über 50.000 Produkten eingesetzt – von Baustoffen bis zu technischen Fasern.
Auch in Europa wächst das Interesse. Frankreich, die Niederlande, Deutschland und die Schweiz fördern den Anbau von Nutzhanf gezielt als nachhaltige Alternative zu Baumwolle, Holz und Erdöl. China bleibt der größte Produzent von Hanffasern, liefert den Großteil des Weltmarktes und investiert in Hightech-Verarbeitung.
Laut ResearchAndMarkets soll der weltweite Industriehanf-Markt bis 2030 auf rund 25 Milliarden US-Dollar anwachsen. Besonders profitieren werden Unternehmen, die moderne Technologien für Ernte, Verarbeitung und Veredelung entwickeln – ein Zukunftssegment für strategische Cannabis Investments.
Superfood und Ernährung
Hanfprotein gilt als vollwertige pflanzliche Eiweißquelle mit allen essentiellen Aminosäuren. Hanföl ist reich an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren und findet Verwendung in Lebensmitteln, Nahrungsergänzungsmitteln und veganen Produkten. Die Nachfrage nach regionalen, nachhaltigen Proteinquellen wächst weltweit stark.
Ökologische Baustoffe und Hempcrete
Im Bauwesen ersetzt Hanf zunehmend energieintensive Materialien. Aus den holzigen Schäben entsteht „Hempcrete“, ein Baustoff aus Hanf und Kalk, der CO₂ speichert, feuchtigkeitsregulierend wirkt und vollständig biologisch abbaubar ist. Hanfdämmstoffe bieten hohe Isolationsleistung bei geringem Energieaufwand – eine echte Alternative zu synthetischen Materialien.
Nachhaltige Naturfaser – Hanf vs. Baumwolle
Hanf benötigt bis zu 70 % weniger Wasser als Baumwolle, liefert auf gleicher Fläche mehr Faserertrag und kommt ohne Pestizide aus. Damit ist er die nachhaltigere Wahl für Textilien, Seile, Verbundstoffe und technische Gewebe. Marken in Europa und den USA entdecken Hanf als Premiumfaser neu – von Mode bis Automobilinterieur.
Biokunststoffe und technische Öle
Hanf liefert Rohstoffe für biobasierte Kunststoffe, Farben, Schmiermittel und Lacke. Hanffasern werden in der Automobilindustrie (z. B. für Innenverkleidungen) ebenso eingesetzt wie in nachhaltigen Verpackungen. Biokunststoffe auf Hanfbasis gelten als zukunftsfähige Alternative zu erdölbasierten Produkten.
Papier und alternative Zellstoffressourcen
Hanf enthält vier- bis fünfmal mehr Zellulose als Holz und wächst in einem Bruchteil der Zeit. Papier aus Hanf ist langlebiger, reißfester und zu fast 100 % recycelbar. Damit kann Hanf einen Beitrag zur Entlastung der Forstwirtschaft und zur Verringerung von Plastikmüll leisten.
Verbundwerkstoffe und Hightech-Anwendungen
Hanf wird zunehmend in der Automobil- und Luftfahrtindustrie verwendet. Komposite auf Hanfbasis sind leicht, stabil und umweltfreundlich. Beispiele wie der Lotus „Eco Elise“, dessen Karosserie aus Hanffasern besteht, zeigen die Innovationskraft des Materials. Auch in der Bau- und Möbelbranche entstehen zunehmend Hanf-Verbundstoffe.
Nutzhanf ist eine der wenigen Pflanzen, die gleichzeitig wirtschaftlich rentabel und ökologisch positiv wirken. Er bindet pro Hektar bis zu 15 Tonnen CO₂, verbessert die Bodenstruktur und benötigt kaum chemische Behandlung. Als Fruchtfolgepflanze trägt er zur Regeneration landwirtschaftlicher Flächen bei und unterstützt die Ziele der UN für nachhaltige Entwicklung.
Durch regionale Anbaustrukturen reduziert Hanf zudem Transportwege und stärkt lokale Wirtschaftskreisläufe. Damit ist die Hanfindustrie ein wichtiger Bestandteil der grünen Transformation – mit realem Einfluss auf Klima- und Ressourcenziele.
Für Anleger bietet die Hanfindustrie ein seltenes Zusammenspiel aus Nachhaltigkeit, Innovation und Skalierbarkeit.
Industrieunternehmen mit Fokus auf Hanfverarbeitung profitieren von der Nachfrage nach ökologischen Rohstoffen.
Technologieanbieter, die Ernte, Trocknung und Verarbeitung automatisieren, sichern sich Wettbewerbsvorteile.
Hersteller von Hanffasern, Biokunststoffen und Baustoffen erschließen Märkte, die bislang von Holz, Baumwolle oder Erdöl dominiert waren.
Landwirtschaftliche Betriebe mit zertifiziertem Hanfanbau können von steigender Nachfrage und Förderprogrammen profitieren.
Fonds und ETFs, die in Cannabis Aktien mit Fokus auf Industriehanf investieren, bieten Zugang zu einem breiten, globalen Wachstumsmarkt.
Wie bei jeder Wachstumsbranche bestehen auch hier Risiken. Regulatorische Hürden, uneinheitliche Standards und hohe Investitionskosten für Verarbeitungsanlagen können die Entwicklung bremsen. Zudem konkurriert Hanf mit etablierten Rohstoffindustrien, deren Produktionskosten derzeit oft niedriger sind.
Langfristig jedoch sprechen ökologische Notwendigkeit, politische Unterstützung und Konsumententrends eindeutig für Hanf als nachhaltige Industrieoption.
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Die auf CanInsight veröffentlichten Unternehmensnachrichten werden von der CAN Media UG (haftungsbeschränkt) als Informationsangebot bereitgestellt. Sie stellen weder Anlageberatung noch Anlageempfehlung noch Finanzanalyse im Sinne des WpHG dar und sind keine Aufforderung zum Kauf, Verkauf oder Halten von Finanzinstrumenten.
Besonderer Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte: Es können wirtschaftliche Interessen der CAN Media UG (haftungsbeschränkt), des CANSOUL Fonds, verbundener Unternehmen sowie von Organmitgliedern oder Mitarbeitenden an den genannten Emittenten oder Finanzinstrumenten bestehen. Dies gilt insbesondere bei bestehenden Positionen/Beständen, entgeltlichen Kooperationen, Mandaten, sonstigen Vergütungen oder anderen geschäftlichen Beziehungen. Solche Umstände können die Berichterstattung beeinflussen.
KI-Transparenzhinweis: Inhalte können ganz oder teilweise unter Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt, überarbeitet oder strukturiert worden sein. Die Veröffentlichung erfolgt nach redaktioneller Prüfung; Fehler, Unvollständigkeiten oder zeitliche Verzögerungen sind dennoch nicht ausgeschlossen.
Maßgeblich sind ausschließlich die aktuellen offiziellen Unterlagen der Emittenten. Eine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität wird – soweit gesetzlich zulässig – nicht übernommen.

Medizinisches Cannabis und Cannabidiol (CBD) gehören heute zu den dynamischsten Segmenten des Gesundheits- und Kapitalmarkts. Die therapeutische Wirksamkeit ist wissenschaftlich anerkannt, die gesellschaftliche Akzeptanz wächst, und weltweit entstehen regulierte Märkte mit Milliardenpotenzial. Für Anleger eröffnet sich damit ein neues Feld für Cannabis Aktien und gezielte Cannabis Investments.
Der Grundstein für die moderne Cannabis-Forschung wurde 1963 gelegt, als Prof. Dr. Raphael Mechoulam in Israel Cannabidiol (CBD) erstmals isolierte. Wenig später wurden die sogenannten CB1- und CB2-Rezeptoren entdeckt – zentrale Schaltstellen des Endocannabinoid-Systems, das bei Menschen und Tieren vorkommt. Cannabinoide docken an diese Rezeptoren an, regulieren überaktive Neurotransmitter und unterstützen die Aufrechterhaltung der Homöostase, also des inneren Gleichgewichts des Körpers.
Diese Entdeckungen machten den Weg frei für eine medizinisch fundierte Nutzung von Cannabis. Seit den 1990er-Jahren wächst das wissenschaftliche Interesse stetig, und heute existieren über 500 evidenzbasierte klinische Studien, die den therapeutischen Nutzen in verschiedenen Fachbereichen belegen.
CBD (Cannabidiol) ist eines von über 100 Cannabinoiden der Pflanze. Es wirkt nicht psychoaktiv und wurde 2020 vom Europäischen Gerichtshof als unbedenklich eingestuft – auf Empfehlung der WHO von 2018.
Medizinisches Cannabis wird in der Schulmedizin bei einer Vielzahl von Erkrankungen eingesetzt, unter anderem:
Cannabis-basierte Arzneimittel werden meist als Öl, Spray, Kapsel oder Blüte verschrieben.
Kein Land prägt die Entwicklung von medizinischem Cannabis so stark wie die Vereinigten Staaten. In den USA wurde die medizinische Nutzung in mittlerweile über 35 Bundesstaaten legalisiert. Das Marktvolumen lag 2023 bei rund 8,5 Milliarden US-Dollar, Tendenz weiter steigend.
Der US-Markt ist nicht nur der größte weltweit, sondern auch der innovationsstärkste. Dort entstehen neue pharmazeutische Produkte und Forschungseinrichtungen, klinische Studienprogramme großer Universitäten sowie börsennotierte Unternehmen mit medizinischem Cannabis als Kerngeschäft.
Laut Branchenanalysen soll der globale Markt für medizinisches Cannabis bis 2030 ein Volumen von über 60 Milliarden US-Dollar erreichen, wobei die USA den größten Anteil ausmachen. Für Anleger bedeutet das: Wer im Segment medizinisches Cannabis investieren will, kommt an US-amerikanischen Cannabis Aktien kaum vorbei. Die dortige Regulierung, Infrastruktur und Investorenlandschaft machen den Markt zum Zentrum der globalen Wertschöpfung.
Europa zieht mit zeitlicher Verzögerung nach. In Deutschland wurde 2017 ein Meilenstein erreicht: Seitdem sind Krankenkassen verpflichtet, medizinisches Cannabis zu erstatten, wenn keine alternative Therapie verfügbar ist. Damit entstand der größte europäische Markt.
Auch andere Länder wie Italien, Tschechien, Dänemark, die Schweiz und Großbritannien haben medizinisches Cannabis legalisiert oder Pilotprogramme gestartet. Europa legt besonderen Wert auf pharmazeutische Qualität (GMP-Standard) und kontrollierte Abgabe – ein Ansatz, der Investoren Sicherheit, aber auch hohe Eintrittsbarrieren bietet.
Der europäische Markt wächst noch moderat, wird aber durch die fortschreitende Regulierung und den zunehmenden Bedarf an natürlichen Therapiealternativen langfristig ein wichtiger Wachstumstreiber für Cannabis Investments.
Pharmazeutische Unternehmen: Hersteller von Medikamenten auf Cannabisbasis (wie Jazz Pharmaceuticals, GW Pharma) profitieren von steigenden Verschreibungszahlen und neuen Zulassungen.
Produktion und Qualitätsstandards: GMP-zertifizierte Produzenten und Labore, die pharmazeutische Anforderungen erfüllen, sichern sich stabile Marktanteile.
Forschung & Entwicklung: Unternehmen mit starker Pipeline im Bereich Neurologie, Onkologie und Schmerzmedizin haben langfristiges Potenzial.
Internationale Expansion: Je mehr Länder medizinisches Cannabis zulassen, desto größer der adressierbare Markt – besonders für global aufgestellte Anbieter.
Infrastruktur & Dienstleister: Firmen, die Anbau, Extraktion, Logistik und Supply-Chain-Lösungen bieten, sind unverzichtbar und daher interessante Investmentziele.
Trotz des Wachstums gibt es strukturelle Risiken. Regulatorische Unsicherheit: Unterschiedliche Zulassungsverfahren und politische Richtungswechsel können Projekte verzögern. Marktvolatilität: Viele junge Cannabis-Unternehmen sind kapitalintensiv und stark abhängig von Investorenstimmung. Preisdruck und Konkurrenz: Mit zunehmender Öffnung wächst auch der Wettbewerb. Zulassungsrisiken: Klinische Studien und behördliche Freigaben sind kostenintensiv und zeitaufwendig.
Dennoch gilt: Der medizinische Markt ist stabiler und weniger konjunkturabhängig als der Freizeitbereich – ein Vorteil für langfristig orientierte Cannabis Investments.
Medizinisches Cannabis wird zu einem festen Bestandteil der modernen Medizin. Mit wachsender wissenschaftlicher Evidenz und zunehmender Regulierung entstehen stabile Märkte – besonders in den USA, Kanada und zunehmend auch in Europa.
Langfristig könnte der Markt strukturell so groß werden wie klassische pharmazeutische Segmente etwa bei Schmerzmitteln oder Schlafpräparaten. Für Anleger in Cannabis Aktien und Fonds wie den CANSOUL Hanf Aktien Global Fonds bietet das Feld erhebliches Wachstumspotenzial.
Die kommenden Jahre werden geprägt sein von weiterer klinischer Forschung, internationaler Angleichung der Regulierung und wachsendem institutionellem Interesse am Thema Cannabis Investment.
Medizinisches Cannabis verbindet medizinischen Fortschritt mit wirtschaftlicher Dynamik. Der Markt wächst, die Akzeptanz steigt, und Investoren entdecken ein Segment, das Gesundheit, Forschung und Rendite vereint.
Die USA führen die Entwicklung an, Deutschland und Europa folgen mit klarer Regulierung und Qualitätssicherung. Für Anleger bietet medizinisches Cannabis die Chance, an einem langfristigen Megatrend teilzuhaben – über gezielte Cannabis Investments und ausgewählte Cannabis Aktien, die den Wandel der modernen Medizin mitgestalten.
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Cannabis begleitet die Menschheit seit Jahrtausenden – als Nutz-, Heil- und Rauschpflanze. Schon im alten China, Indien und Ägypten wurde Hanf kultiviert, um Fasern, Öle und Arzneien zu gewinnen. Auch rituell und medizinisch spielte Cannabis eine Rolle.
Im 19. Jahrhundert fand Cannabis den Weg nach Europa und Nordamerika, zunächst als Heilpflanze. Mit dem 20. Jahrhundert veränderte sich das Bild jedoch: Politische Kampagnen, wirtschaftliche Interessen und moralische Bedenken führten weltweit zu Verboten. In Deutschland wurde Cannabis 1929 erstmals reglementiert und später durch das Betäubungsmittelgesetz kriminalisiert.
Jahrzehntelang galt Cannabis als verbotene Substanz. Besitz und Konsum waren in den meisten Ländern strafbar, was zu einem riesigen Schwarzmarkt führte – mit geschätztem Umsatz von über 350 Milliarden US-Dollar jährlich.
Seit den 2010er-Jahren findet ein deutlicher Perspektivwechsel statt: Gesellschaftliche Akzeptanz, medizinische Forschung und wirtschaftliche Chancen haben viele Regierungen zu Reformen bewegt. Heute steht Cannabis im Mittelpunkt einer globalen Legalisierungswelle – und eröffnet neue Möglichkeiten für Cannabis Aktien und Cannabis Investments.
Die internationale Cannabisregulierung zeigt ein dynamisches, aber uneinheitliches Bild.
Vollständig legalisiert ist Cannabis für den Freizeitgebrauch in Uruguay, Kanada, Malta, Luxemburg, Deutschland (seit 2024) sowie in zahlreichen US-Bundesstaaten.
Teillegalisierung oder Entkriminalisierung findet man in Portugal, Spanien, Tschechien, Schweiz, Südafrika und Thailand.
Über 50 Länder erlauben medizinische Nutzung, darunter Israel, Australien, Italien und Großbritannien.
In großen Teilen Asiens, Afrikas und des Nahen Ostens gelten jedoch weiterhin strenge Verbote.
Diese Vielfalt macht den globalen Cannabismarkt für Investoren spannend – aber auch komplex. Regulatorische Entwicklungen entscheiden direkt über Marktchancen und Risiken von Cannabis Aktien.
Kein Land prägt die weltweite Cannabisentwicklung so stark wie die Vereinigten Staaten.
Die USA stellen mit Abstand den größten legalen Cannabismarkt weltweit dar – 2024 wurde das Marktvolumen auf über 30 Milliarden US-Dollar geschätzt. Analysten erwarten bis 2030 ein Wachstum auf über 60 Milliarden US-Dollar.
In mittlerweile rund 25 Bundesstaaten ist Cannabis für den Freizeitgebrauch erlaubt, darunter Kalifornien, New York, Illinois, Nevada und Michigan. Weitere Bundesstaaten haben den medizinischen Gebrauch freigegeben.
Die US-Cannabisindustrie ist ein Inkubator für Markenbildung, Forschung, Technologie und Anbauinnovation. Große Unternehmen wie Curaleaf, Green Thumb Industries oder Trulieve prägen den Markt. Venture-Capital-Investoren fördern Start-ups in Biotechnologie, Labortechnik und Lifestyle-Produkten. Konsumgüterkonzerne beobachten das Segment für Getränke, Wellness und Nahrungsergänzung.
Für Anleger bedeutet das: Der US-Markt ist das Zentrum der globalen Cannabiswirtschaft und damit der wichtigste Treiber von Cannabis Aktien und professionellen Cannabis Investments.
Obwohl Cannabis auf Bundesebene noch illegal ist, wird eine Neuklassifizierung (Schedule III) diskutiert – ein Schritt, der Banken und Börsen neue Wege für Investments öffnen könnte. Wer die Entwicklung in den USA versteht, erkennt frühzeitig die entscheidenden Impulse für den weltweiten Cannabismarkt und das eigene Cannabis Investment.
Cannabis als Genussmittel ist vielfältig in der Anwendung.
Die Wirkung hängt von Wirkstoffgehalt, Konsumform und individueller Sensibilität ab.
Positive Effekte:
Entspannung, Euphorie, gesteigerte Kreativität, Stressabbau, Appetitanregung und Schlafförderung.
Mögliche Nebenwirkungen:
Kurzfristig Herzklopfen, Schwindel, Angstzustände; langfristig Toleranzbildung, psychische Abhängigkeit oder Leistungsabfall. Risiken durch unregulierte Produkte (Pestizide, synthetische Zusätze) sind erheblich.
Tipp: Nur geprüfte, legale Produkte konsumieren, maßvoller Gebrauch und kein Autofahren unter Einfluss.
Wirtschaftliche Perspektive: Cannabis als Genussmittel und Investment-Thema
Der globale Markt für legales Cannabis wächst rasant. Bis 2030 könnte das Umsatzvolumen über 100 Milliarden US-Dollar erreichen.
Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – Anbau, Technologie, Marken, Vertrieb – profitieren vom Legalisierungstrend. Anleger können über Cannabis Aktien oder spezialisierte Fonds wie den CANSOUL Hanf Aktien Global Fonds in diesen Zukunftsmarkt investieren.
Risiken für Anleger
Regulatorische Unsicherheiten, Marktvolatilität und Preisverfall durch Überproduktion bleiben Herausforderungen. Langfristig gilt Cannabis jedoch als Megatrend-Sektor mit Potenzial, Märkte wie Alkohol oder Tabak nachhaltig zu verändern – nur bewusster, nachhaltiger und gesellschaftlich akzeptierter.
Fazit: Cannabis als Genussmittel zwischen Kulturwandel und Investmentchance
Cannabis steht heute für einen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Paradigmenwechsel – vom verpönten Rauschmittel zum regulierten Genussprodukt.
Die USA fungieren als Taktgeber, Europa zieht nach. Wer diesen Wandel versteht und bewusst investiert, kann frühzeitig vom Wachstum dieses neuen Marktes profitieren – über gezielte Cannabis Investments und starke Cannabis Aktien in einem der spannendsten Zukunftssektoren.
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TORONTO, 16. Juni 2026 (GLOBE NEWSWIRE) — Cronos Group Inc. („Cronos” oder das „Unternehmen”) (NASDAQ: CRON) (TSX: CRON), ein innovatives globales Cannabis-Unternehmen, gab heute bekannt, dass es bei der Toronto Stock Exchange (der „TSX”) eine Absichtserklärung zur Durchführung eines Normal Course Issuer Bid (das „TSX NCIB”) eingereicht hat und die TSX diese angenommen hat.
Wie von Cronos zuvor angekündigt, hat der Vorstand des Unternehmens am 8. Mai 2026 ein Aktienrückkaufprogramm genehmigt, das am 14. Mai 2026 begann und voraussichtlich am 13. Mai 2027 endet, sofern es nicht früher beendet wird (das „Aktienrückkaufprogramm”). Gemäß dem TSX NCIB können Rückkäufe unter dem Aktienrückkaufprogramm nun auch von Zeit zu Zeit über die Einrichtungen der TSX und anderer alternativer kanadischer Handelssysteme erfolgen, zusätzlich zu Open-Market-Käufen zu den dann geltenden Marktpreisen über die Einrichtungen des Nasdaq Global Market oder anderer US-amerikanischer veröffentlichter Märkte, privat ausgehandelten Transaktionen oder auf andere Weise, wie zuvor angekündigt. Gemäß dem am 14. Mai 2026 abgeschlossenen Aktienrückkaufvertrag wurde Celadon Financial Group, LLC als Agent des Unternehmens für den Rückkauf von Aktien in seinem Namen ernannt. Etwaige solche Rückkäufe werden über Virtu Canada Corp. ausgeführt, wenn sie über die Einrichtungen der TSX oder anderer alternativer kanadischer Handelssysteme erfolgen.
Gemäß dem Aktienrückkaufprogramm (einschließlich des TSX NCIB) beabsichtigt Cronos, bis zu 50 Mio. USD an Stammaktien des Unternehmens (die „Stammaktien”) zur Einziehung zu kaufen (in jedem Fall vorbehaltlich eines Höchstbetrags von 18.712.918 Stammaktien, was rund 5,02 % der zum 1. Juni 2026 ausgegebenen und ausstehenden 373 Millionen Stammaktien von Cronos entspricht).
Unter dem TSX NCIB kann Cronos an einem Handelstag bis zu 53.968 seiner Stammaktien an der TSX kaufen, was 25 % des durchschnittlichen täglichen Handelsvolumens von 215.873 Stammaktien an der TSX für die 6 Monate bis zum 31. Mai 2026 entspricht, mit Ausnahme von Blockgeschäftsausnahmen. Käufe unter dem TSX NCIB können am 19. Juni 2026 beginnen und bis zu dem Datum fortgesetzt werden, an dem das Aktienrückkaufprogramm wie oben angegeben endet.
Das TSX NCIB wird in Übereinstimmung mit den TSX-Regeln und -Richtlinien über die Einrichtungen der TSX durchgeführt. Der Preis, den Cronos für etwaige Stammaktien zahlen wird, wird der zum Zeitpunkt des Kaufs geltende Marktpreis oder ein anderer zulässiger Preis sein.
Darüber hinaus erhielt Cronos am 15. Juni 2026 eine Ausnahmegenehmigung (die „NCIB-Ausnahme”) von der Ontario Securities Commission, die Cronos erlaubt, Rückkäufe unter dem Aktienrückkaufprogramm über die Einrichtungen der NASDAQ und anderer US-amerikanischer Handelssysteme über das Maximum hinaus vorzunehmen, das andernfalls ohne eine Ausnahme nach geltendem kanadischen Wertpapierrecht zulässig wäre. Die NCIB-Ausnahme erlaubt Cronos, an solchen US-Märkten bis zu dem höheren Wert von 5 Prozent der ausstehenden Aktien von Cronos und 10 Prozent des öffentlichen Streubesitzes von Cronos zurückzukaufen, vorausgesetzt, dass die aggregierten Rückkäufe von Cronos an allen Märkten diesen Betrag über den ungefähr 11-monatigen Zeitraum des TSX NCIB nicht überschreiten, was mit der maximalen Anzahl von Aktien übereinstimmt, die Cronos unter dem TSX NCIB kaufen kann. Die anderen Bedingungen der NCIB-Ausnahme werden im Quartalsbericht von Cronos auf Formular 10-Q für das am 30. Juni 2026 endende Quartal, eingereicht auf EDGAR und SEDAR+, dargelegt.
Wichtiger Hinweis (Disclaimer)
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Besonderer Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte: Es können wirtschaftliche Interessen der CAN Media UG (haftungsbeschränkt), des CANSOUL Fonds, verbundener Unternehmen sowie von Organmitgliedern oder Mitarbeitenden an den genannten Emittenten oder Finanzinstrumenten bestehen. Dies gilt insbesondere bei bestehenden Positionen/Beständen, entgeltlichen Kooperationen, Mandaten, sonstigen Vergütungen oder anderen geschäftlichen Beziehungen. Solche Umstände können die Berichterstattung beeinflussen.
KI-Transparenzhinweis: Inhalte können ganz oder teilweise unter Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt, überarbeitet oder strukturiert worden sein. Die Veröffentlichung erfolgt nach redaktioneller Prüfung; Fehler, Unvollständigkeiten oder zeitliche Verzögerungen sind dennoch nicht ausgeschlossen.
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High Tide bleibt das umsatzstärkste Cannabis-Unternehmen, das in kanadischen Dollar berichtet¹, und hält weiterhin einen führenden 12-prozentigen Anteil am Cannabis-Einzelhandelsmarkt in den fünf Provinzen, in denen das Unternehmen präsent ist²
CALGARY, Alberta, 15. Juni 2026 /CNW/ – High Tide Inc. („High Tide” oder das „Unternehmen”) (Nasdaq: HITI) (TSXV: HITI) (FSE: 2LYA), das wirkungsstarke, einzelhandelsorientierte Unternehmen, das darauf ausgerichtet ist, in allen Bereichen des Cannabis-Sektors realen Mehrwert zu liefern, veröffentlichte heute seine Finanzergebnisse für das zweite Geschäftsquartal 2026 zum 30. April 2026, deren Highlights in dieser Pressemitteilung enthalten sind. Die vollständigen ungeprüften verkürzten konsolidierten Zwischenabschlüsse für die drei Monate zum 30. April 2026 und 2025 (die „Abschlüsse”) sowie die begleitende Management Discussion and Analysis sind auf der Website des Unternehmens unter www.hightideinc.com, seinen Profilseiten auf SEDAR+ unter www.sedarplus.ca und EDGAR unter www.sec.gov/edgar abrufbar.
„Unsere Ergebnisse im zweiten Quartal unterstreichen die Stärke von High Tides diversifizierter Wachstumsstrategie und unsere Fähigkeit, auf einem hohen Niveau über mehrere Geographien hinweg zu operieren. Durch die anhaltende Integration von Remexian haben wir unsere Lieferkettenkapazitäten erweitert, unnötige Intermediäre eliminiert und beschaffen Biomasse zu wesentlich niedrigeren Kosten als Remexian es allein könnte, was es uns ermöglicht, wichtige operative und finanzielle Ziele rund 90 Tage vor unseren internen Erwartungen zu erreichen”, sagte Raj Grover, Gründer und Chief Executive Officer von High Tide.
„Inzwischen übertrifft unser Kern-Einzelhandelsgeschäft in Kanada weiterhin den breiteren Cannabis-Einzelhandelssektor in nahezu jeder bedeutenden Kennzahl. Dies hat dazu geführt, dass High Tide erheblich höhere Erträge aus dem operativen Geschäft, anhaltend positiven Free Cashflow und Nettogewinn meldet. Mit Blick auf die Zukunft sind wir, obwohl wir bereits die Marktführer sowohl in Kanada als auch in Deutschland in Bezug auf Marktanteil sind, der Ansicht, dass wir noch erhebliches Potenzial haben, um weiterhin Gewinne zu erzielen. Wir bleiben hochoptimistisch hinsichtlich des starken Schwungs, den wir erzeugen, und sehen nun andere Märkte in Europa ins Auge, um auf unsere globalen Ambitionen aufzubauen. Ich glaube, High Tide ist nach wie vor außergewöhnlich gut für die langfristige Wertschöpfung positioniert. Insbesondere freuen wir uns sehr, eine Tier-1-Bank als unseren langfristigen Kreditpartner zur Unterstützung unserer globalen Expansion zu haben”, fügte Herr Grover hinzu.
Zweites Geschäftsquartal 2026 – Finanzielle Highlights:
Der Umsatz war mit 179,3 Mio. CAD für die drei Monate zum 30. April 2026 ein Rekord, verglichen mit 137,8 Mio. CAD im gleichen Zeitraum des Vorjahres, ein Anstieg von 30 % gegenüber dem Vorjahr, was die schnellste Wachstumsrate in 11 Quartalen darstellt. Der Umsatz stieg sequenziell um 1 % während der drei Monate zum 30. April 2026. Trotz des saisonal langsamsten Quartals mit drei weniger Tagen war dies das vierte aufeinanderfolgende Quartal, das ein neues Allzeithoch beim Umsatz markiert.
Der Bruttogewinn war mit 48,4 Mio. CAD für die drei Monate zum 30. April 2026 ein Rekord, ein Anstieg von 36 % gegenüber dem Vorjahr und 9 % sequenziell.
Die Bruttomarge betrug 27 % für die drei Monate zum 30. April 2026, was von 26 % vor einem Jahr und 200 Basispunkte gegenüber 25 % sequenziell gestiegen ist. Das zweite Geschäftsquartal 2026 markierte ein Acht-Quartals-Hoch bei der konsolidierten Bruttomarge. Die Margen im medizinischen Cannabis-Distributionssegment des Unternehmens betrugen 27 % im zweiten Geschäftsquartal, was mehr als das Doppelte des Niveaus von 12 % im ersten Geschäftsquartal war.
Das bereinigte EBITDA war mit 13,9 Mio. CAD in den drei Monaten zum 30. April 2026 erneut ein Rekord. Dies entspricht einem Anstieg von 73 % gegenüber dem Vorjahr, der schnellsten Wachstumsrate in neun Quartalen, und 21 % sequenziell trotz drei weniger Tagen im Quartal.
Das Unternehmen generierte 1,5 Mio. CAD Free Cashflow in den drei Monaten zum 30. April 2026. Obwohl dies unter den 4,9 Mio. CAD des Vorjahres und 2,9 Mio. CAD sequenziell lag, war dies hauptsächlich auf Working-Capital-Investitionen zur Geschäftsentwicklung zurückzuführen. Die Cashflows aus dem operativen Geschäft vor Veränderungen des nicht zahlungswirksamen Working Capitals erreichten mit 8,8 Mio. CAD im zweiten Geschäftsquartal 2026 ein Sieben-Quartals-Hoch. In den letzten vier Quartalen hat das Unternehmen 13,4 Mio. CAD Free Cashflow generiert.
Die allgemeinen und Verwaltungskosten machten 4,0 % des Umsatzes in den drei Monaten zum 30. April 2026 aus, was sich von 4,2 % im Vorjahr und 4,1 % sequenziell verbessert hat und das niedrigste Niveau in sieben Quartalen war.
Gehälter, Löhne und Sozialleistungen machten 11,9 % des Umsatzes in den drei Monaten zum 30. April 2026 aus, was sich von 12,7 % im Vorjahr verbessert hat und verglichen mit 11,8 % sequenziell.
Der Ertrag aus dem operativen Geschäft war mit 6,1 Mio. CAD in den drei Monaten zum 30. April 2026 ein Rekord. Dies entspricht einem Anstieg von 554 % gegenüber dem Vorjahr und 157 % sequenziell.
Im zweiten Geschäftsquartal generierte das Unternehmen einen positiven Nettogewinn, was erhebliche Verbesserungen gegenüber einem Nettoverlust von 2,8 Mio. CAD im Vorjahr und einem Nettoverlust von 0,4 Mio. CAD sequenziell darstellte. Bereinigt um Veränderungen der nicht zahlungswirksamen derivativen Verbindlichkeit, die durch die Überperformance im medizinischen Cannabis-Distributionssegment des Unternehmens über den Erwartungen des Managements getrieben wurden, und ohne Minderheitsanteile betrug der Nettogewinn 0,6 Mio. CAD, was eine bedeutende Umkehr gegenüber (2,9) Mio. CAD vor einem Jahr und (2,1) Mio. CAD sequenziell darstellt.
Im zweiten Geschäftsquartal, bereinigt um Veränderungen der nicht zahlungswirksamen derivativen Verbindlichkeit, betrug der Gewinn je vollständig verwässerter Aktie 0,01 CAD, was sich von (0,04) CAD vor einem Jahr und (0,02) CAD sequenziell verbessert hat.
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente einschließlich eingeschränkter Zahlungsmittel zum 30. April 2026 beliefen sich auf 36,5 Mio. CAD, verglichen mit 34,7 Mio. CAD im Vorjahr und 46,4 Mio. CAD sequenziell.
Zweites Geschäftsquartal 2026 – Einzelhandels-Highlights:
Die kanadische Cabana-Club-Mitgliedschaft hat 2,65 Millionen überschritten, ein Anstieg von 39 % gegenüber dem Vorjahr und 3 % sequenziell. In den letzten zwölf Monaten hat der Cabana Club 750.000 neue Mitglieder hinzugewonnen. Der Cabana Club bleibt das weltweit größte Cannabis-Treueprogramm. Das Unternehmen hat auch 178.000 ELITE-Mitglieder in Kanada überschritten, ein Anstieg von 84 % gegenüber dem Vorjahr und 10 % sequenziell.
Das durchschnittliche Canna-Cabana-Geschäft generierte 1,9-fachen Umsatz gegenüber Wettbewerbern.³
Die Same-Store-Sales betrugen (1,2 %) gegenüber dem Vorjahr im zweiten Geschäftsquartal 2026. Basierend auf öffentlichen Einreichungen und den vom Unternehmen gesammelten Informationen glaubt es dennoch, seine börsennotierten und privaten Wettbewerber übertroffen zu haben. Seit dem Start seines Discount-Club-Modells im Oktober 2021 sind die Same-Store-Sales bei Canna Cabana um 161 % gestiegen, während der durchschnittliche Betreiber einen Rückgang von 7 % verzeichnet hat.⁴
Canna Cabana hielt einen Marktanteil von 12 %, konsistent mit dem Vorjahr.⁵ Ohne British Columbia, wo alle Cannabis-Einzelhändler auf acht Geschäfte begrenzt sind, betrug der Marktanteil von Canna Cabana 14 %, ein Anstieg von 13 % im Vorjahr.
Für die 12 Monate bis März 2026 stiegen die gesamten Branchenumsätze in den fünf Provinzen, in denen das Unternehmen tätig ist, um 3 % im Jahresvergleich. Im Gegensatz dazu stiegen die Gesamtumsätze von Canna Cabana in diesem Zeitraum um 13 %.
Canna Cabana hatte eine Schwundrate von 0,2 % während der drei Monate zum 30. April 2026. Dies markiert eine Verbesserung gegenüber 0,3 % während jedes der drei Monate zum 31. Januar 2026 und 30. April 2025.
Ohne Geschäfte, die weniger als sechs Monate geöffnet sind und sich noch im Hochlaufbetrieb befinden, betrugen die annualisierten Einzelhandelsumsätze pro Quadratfuß 1.620 CAD im gesamten Canna-Cabana-Filialnetz im zweiten Geschäftsquartal 2026, was 5 % niedriger als im Vorjahr und 6 % sequenziell war, was hauptsächlich auf die drei weniger Tage im Quartal zurückzuführen ist. Dies war höher als bei vielen erstklassigen internationalen Einzelhändlern.
Zweites Geschäftsquartal 2026 – Operative Highlights (1. Februar 2025 – 30. April 2026):
Das Unternehmen eröffnete drei neue Canna-Cabana-Standorte in Ontario – Scarborough, Sarnia und Caledonia – womit die Gesamtzahl der Canna-Cabana-Geschäfte auf 221 Standorte in ganz Kanada stieg.
Das Unternehmen gab die Ernennung von Kathleen Skerrett und Menashe Kestenbaum als Direktoren des Unternehmens sowie die Ernennung von David Wallach und Filip Ernest als Mitglieder des Beirats des Unternehmens bekannt.
Die hundertprozentige US-amerikanische Hanf-CBD-Tochtergesellschaft des Unternehmens, NuLeaf Naturals, gab ihre Absicht bekannt, an dem Pilotprogramm für Begünstigten-Engagement-Anreize des U.S. Centers for Medicare & Medicaid Services Innovation Center als Lieferant geeigneter hanfabgeleiteter CBD-Produkte teilzunehmen, und begann, mit teilnehmenden Organisationen in Kontakt zu treten.
Nachfolgende Ereignisse (1. Mai 2026 – Gegenwart):
Das Unternehmen eröffnete neue Canna-Cabana-Standorte in Toronto und Welland und kündigte einen neuen Standort in Calgary neben einer endgültigen Vereinbarung zur Übernahme von vier Geschäften in Ontario an, was die Gesamtzahl der Canna-Cabana-Geschäfte auf 228 Standorte in ganz Kanada bringen wird.
Das Unternehmen erhielt eine Kreditgenehmigung von der Bank of Montreal für 40 Mio. CAD an Kreditfazilitäten als neuer vorrangiger Kreditgeber.
Bestimmte Führungskräfte, Direktoren und Berater, angeführt vom President und Chief Executive Officer des Unternehmens, erwarben in der Summe 90.882 Stammaktien des Kapitals von High Tide auf dem offenen Markt zwischen dem 6. Mai 2026 und dem 8. Mai 2026 zu einem Durchschnittspreis von 3,39 CAD pro Stammaktie.
Zweites Geschäftsquartal 2026 – Update medizinisches Cannabis:
Im zweiten Geschäftsquartal 2026 verteilte Remexian einen Rekord von 7,6 Tonnen medizinisches Cannabis in den deutschen Markt, was das höchste vierteljährliche Verteilungsvolumen in der Geschichte des Unternehmens darstellt. Die Volumen stiegen um 49 % gegenüber dem Vorjahr und 21 % sequenziell.
Das Segment erzielte einen Rekorderlös von 31,6 Mio. CAD im zweiten Geschäftsquartal 2026, verglichen mit 25,0 Mio. CAD im ersten Geschäftsquartal 2026.
Im zweiten Geschäftsquartal 2026 erzielte Remexian eine Bruttomarge von 27 %, mehr als das Doppelte der 12 %, die Remexian im ersten Geschäftsquartal 2026 erzielte.
Remexians Marktanteil am in Deutschland verteilten Tonnenvolumen übersteigt nun 14 % für die drei Monate bis März 2026, aufbauend auf seiner Aufwärtsentwicklung von 6,5 % für die drei Monate bis September 2025 und 10,3 % für die drei Monate bis Dezember 2025.⁶
Ausblick
Bricks-and-Mortar-Einzelhandel
High Tides hundertprozentige Tochtergesellschaft Canna Cabana ist mit 228 Standorten die größte Cannabis-Einzelhandelskette in Kanada, vorbehaltlich des Abschlusses der angekündigten Übernahme von vier neuen Geschäften. Wie zuvor kommuniziert, bekräftigt das Unternehmen sein langfristiges Ziel, 350 Standorte landesweit zu überschreiten und 20-30 Standorte im Kalenderjahr 2026 zu eröffnen, größtenteils durch organisches Wachstum, während auch ergänzende M&A-Möglichkeiten verschiedener Größen bewertet werden.
White-Label-Initiativen
Das Unternehmen erweitert weiterhin sein White-Label-Cannabis-Produktportfolio unter seinen Flaggschiffmarken Queen of Bud und Cabana Cannabis Co. und erreichte am Ende des zweiten Geschäftsquartals 41 SKUs im gesamten Canna-Cabana-Filialnetz. Das Unternehmen entwickelt auch mehrere neue Angebote, um sein White-Label-Portfolio weiter auszubauen. Derzeit machen White-Label-Cannabis-SKUs rund 1,7 % der gesamten Bricks-and-Mortar-Cannabis-Umsätze des Unternehmens aus. Langfristig erwartet das Unternehmen ein erhebliches Wachstum seines White-Label-Portfolios und erwartet, dass die Umsätze seiner margenstärkeren White-Label-Marken rund 20 % der Gesamtumsätze erreichen werden.
Cabana Club & ELITE
Die Cabana-Club- und ELITE-Treueprogramme des Unternehmens, die weltweit größten solcher Cannabis-Treueprogramme bleiben, expandieren weiterhin in einem rasanten Tempo in ganz Kanada. Die Cabana-Club-Mitgliedschaft hat nun 2,65 Millionen Mitglieder in Kanada überschritten, was einem Anstieg von 39 % im vergangenen Jahr entspricht. Langfristig erwartet das Unternehmen, 3 Millionen Cabana-Club-Mitglieder in Kanada zu überschreiten. ELITE, die bezahlte Mitgliedschaftsstufe, übersteigt nun 178.000 Mitglieder in Kanada – nachdem es im Vergleich zum Vorjahr um 84 % gewachsen ist – mit täglich neu aufgenommenen Mitgliedern. Das langfristige Ziel des Unternehmens ist es, mindestens 50 % seiner Basismitglieder in ELITE umzuwandeln.
Europa
Remexian gewann im zweiten Geschäftsquartal 2026 weiterhin Anteile am deutschen medizinischen Cannabis-Markt und erreichte 14 % für die drei Monate bis März 2026, gegenüber 10,3 % für die drei Monate bis Dezember 2025. Das Management ist von dieser Entwicklung ermutigt und glaubt, dass das Unternehmen gut positioniert ist, seinen Anteil am deutschen medizinischen Cannabis-Markt in den kommenden Quartalen zu halten und möglicherweise auszubauen, unterstützt durch seine unübertroffenen kanadischen Lieferbeziehungen und das anhaltende Wachstum im medizinischen Cannabis-Sektor in Deutschland. Entsprechend seinen zuvor kommunizierten Zielen und Zeitplänen beabsichtigt das Unternehmen, in den kommenden Quartalen in weitere europäische Märkte zu expandieren.
Vereinigte Staaten
Die Überzeugung des Unternehmens von der langfristigen Chance für seine US-amerikanischen Hanf-CBD-Plattformen wird weiterhin durch ein sich entwickelndes föderales politisches Umfeld gestärkt. Entsprechend der Begründung, Gründungsmitglieder des U.S. National Compassionate Care Council zu werden, bleiben das Unternehmen und NuLeaf Naturals darauf fokussiert, eine durchdachte föderale und staatliche medizinische Cannabis-Politik mitzugestalten und gleichzeitig Bemühungen zur Erweiterung des Patientenzugangs zu Cannabinoid-Therapien zu unterstützen.
Die föderale Reform in den USA hat sich weiter beschleunigt. Am 23. April 2026 verlegten das US-Justizministerium und die Drug Enforcement Administration FDA-zugelassene Marihuana-Arzneimittelprodukte und Marihuana, das einer staatlichen medizinischen Marihuana-Lizenz unterliegt, von Schedule I auf Schedule III des Controlled Substances Act, die bedeutendste Verschiebung in der US-föderalen Cannabis-Regulierung seit Jahrzehnten. Aufbauend auf dieser Anordnung hat die DEA eine neue Verwaltungsanhörung für den 29. Juni 2026 geplant, um zu prüfen, ob alle Cannabis von Schedule I auf Schedule III verschoben werden sollte. Das Unternehmen beabsichtigt, dieses Verfahren genau zu verfolgen, und hat bereits Kontakt zur Nasdaq Stock Exchange und der TSX Venture Exchange aufgenommen, um besser zu verstehen, welche Auswirkungen eine umfassendere Umstufung auf ihre jeweiligen Notierungsrichtlinien haben könnte.
Das Unternehmen steht weiterhin mit mehreren Parteien in den USA in Kontakt, um potenzielle Möglichkeiten zu erkunden.
ATM-Programm-Quartalsupdate
Das Unternehmen hat in den letzten fünf Geschäftsquartalen keine Aktien über ein ATM-Programm ausgegeben.
Während der sechs Monate zum 30. April 2025 gab das Unternehmen insgesamt 11.600 Stammaktien über Nasdaq oder TSXV aus, für einen aggregierten Bruttoerlös von 52 CAD. Gemäß der Equity Distribution Agreement wurde eine Barprovision von 1 CAD auf den aggregierten aufgebrachten Bruttoerlös an die Agenten in Verbindung mit ihren Dienstleistungen gemäß der Equity Distribution Agreement während des am 31. Oktober 2025 endenden Jahres gezahlt. Dieses ATM-Programm war bis zum 24. Juli 2025 wirksam, als der kanadische Shelf-Prospekt zurückgezogen wurde, um am 11. August 2025 einen neuen Basis-Shelf-Prospekt einzureichen.
Am 11. August 2025 reichte das Unternehmen einen endgültigen Kurzform-Basis-Shelf-Prospekt in allen kanadischen Provinzen und Territorien sowie eine entsprechende Shelf-Registrierungserklärung bei der U.S. Securities and Exchange Commission ein. Der Shelf-Prospekt erlaubt es dem Unternehmen, nach eigenem Ermessen und vorbehaltlich regulatorischer Anforderungen, gemäß National Instrument 44-102 – Shelf Distributions und den Richtlinien der TSXV, von Zeit zu Zeit bis zu 100.000 CAD (oder das Äquivalent in US-Dollar) an Stammaktien aus der Staatskasse an die Öffentlichkeit auszugeben.
Zum Datum, an dem die Abschlüsse zur Ausgabe genehmigt wurden, wurden keine Wertpapiere unter dem Shelf ausgegeben und keine At-the-Market-Distribution-Vereinbarung oder kein Prospektergänzungsdokument abgeschlossen.
Webcast-Link für das High-Tide-Earnings-Event
Das Unternehmen wird am Dienstag, den 16. Juni 2026, um 11:30 Uhr (Eastern Time) einen Webcast und eine Telefonkonferenz abhalten, um seine geprüften Ergebnisse und den Ausblick zu erörtern.
https://app.webinar.net/49ONKGgKpM6
Teilnehmer werden ermutigt, sich vor Beginn des Live-Webcasts durch Klicken auf den obigen Link vorab für den Webcast zu registrieren. Drei Stunden nach dem Live-Webcast wird eine Wiederholung des Webcasts unter demselben Link verfügbar sein.
Teilnehmer, die während der Veranstaltung Fragen stellen möchten, können dies über die Einwahlleitung tun, deren Zugangsinformationen wie folgt lauten:
Nordamerikanisch gebührenfrei: 1-888-510-2154 International gebührenfrei (Deutschland): 498005889782
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Ganzjähriges Wachstum 2026 durch Nettoumsatzsteigerungen von 20 % im kanadischen Adult-Use-Cannabis und 18 % im kanadischen Medizinalbereich
Übernahme von MTL Cannabis abgeschlossen, womit Canopy Growth Kanadas führendes Medizinalcannabis-Unternehmen nach Umsatz wird
Geschäftsjahr mit 131,3 Mio. CAD Nettoliquidität abgeschlossen, nach strategischer Rekapitalisierung im Januar 2026
Strategische Entscheidungen und finanzielle Disziplin in FY2026 legen Grundlage für Beschleunigung und Wachstum
SMITHS FALLS, Ontario, 15. Juni 2026 – Canopy Growth Corporation („Canopy Growth” oder das „Unternehmen”) (TSX: WEED) (Nasdaq: CGC) gab heute seine Finanzergebnisse für die drei Monate zum 31. März 2026 („Q4 FY2026″) und das Geschäftsjahr zum 31. März 2026 („FY2026″) bekannt. Alle Finanzinformationen in dieser Pressemitteilung werden in kanadischen Dollar angegeben, sofern nicht anders vermerkt.
„In Geschäftsjahr 2026 haben wir das Unternehmen neu ausgerichtet, ein diszipliniertes Fundament gelegt und gezielte Investitionen getätigt, einschließlich der Übernahme von MTL Cannabis, die die nächste Wachstumsphase antreiben werden. Wir haben unseren Innovationsansatz modernisiert, und unsere Unternehmensstruktur wurde um eine klare Strategie herum optimiert. Mit Blick auf die Zukunft ist die Gelegenheit vor uns erheblich. Als führendes Medizinalcannabis-Unternehmen in Kanada nach Umsatz sind wir gut positioniert, diese Führungsposition nach Europa auszuweiten – einem Markt, von dem wir glauben, dass er eine enorme langfristige Chance darstellt und in dem unsere Marken, Produkte und unermüdliche Ausführung uns einen echten Wettbewerbsvorteil verschaffen. Wir treten in Geschäftsjahr 2027 mit Schwung, Klarheit und einem Team ein, das bewiesen hat, dass es liefern kann.”
Luc Mongeau, Chief Executive Officer
„Die erhebliche Stärkung unserer Bilanz im Geschäftsjahr 2026 reduziert Risiken und erweitert gleichzeitig unsere strategische Flexibilität. Wir haben bedeutende Schritte unternommen, um Kosten zu senken und Ressourcen dort zu konzentrieren, wo sie die besten Renditen erzielen können, und diese Bemühungen beginnen sich in unseren Finanzergebnissen widerzuspiegeln. Wir sind zuversichtlich, dass wir die richtige Strategie und das richtige Finanzmodell an Ort und Stelle haben, um unser Ziel eines positiven bereinigten EBITDA im Geschäftsjahr 2027 zu erreichen.”
Tom Stewart, Chief Financial Officer
Finanzielle Highlights Q4 FY2026 und FY2026
Der konsolidierte Nettoumsatz von 71,2 Mio. CAD in Q4 FY2026 stieg um 10 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der konsolidierte Nettoumsatz in FY2026 betrug 284,6 Mio. CAD, ein Anstieg von 6 % verglichen mit dem am 31. März 2025 endenden Geschäftsjahr („FY2025″).
Der Cannabis-Nettoumsatz betrug 54,5 Mio. CAD in Q4 FY2026 und 213,9 Mio. CAD für das gesamte Jahr, ein Anstieg von 20 % bzw. 15 % gegenüber den Vorjahreszeiträumen.
Der kanadische medizinische Cannabis-Nettoumsatz in Q4 FY2026 betrug 25,3 Mio. CAD, ein Anstieg von 27 % gegenüber den drei Monaten zum 31. März 2025 („Q4 FY2025″), getrieben durch Wachstum in der Anzahl der versicherten Patienten und ein größeres Sortiment an Cannabis-Produktoptionen für unsere Kunden, während der ganzjährige kanadische medizinische Cannabis-Nettoumsatz um 18 % gegenüber FY2025 stieg.
Der kanadische Adult-Use-Cannabis-Nettoumsatz in Q4 FY2026 betrug 20,6 Mio. CAD, ein Anstieg von 1 % gegenüber Q4 FY2025 aufgrund starker Performance bei Vapes und infusionierten Pre-Roll-Joints (PRJs). In FY2026 stieg der kanadische Adult-Use-Cannabis-Nettoumsatz um 20 % gegenüber FY2025, angetrieben durch Wachstum bei infusionierten PRJ-Angeboten und neuen All-in-One-Vaporizern, die früh im Geschäftsjahr eingeführt wurden.
Der internationale Cannabis-Nettoumsatz von 8,6 Mio. CAD in Q4 FY2026 entspricht einem Wachstum von 68 % gegenüber Q4 FY2025, da das Unternehmen Lieferkettenherausforderungen in Europa bewältigte, die früher im Geschäftsjahr aufgetreten waren. Insgesamt sank der internationale Cannabis-Nettoumsatz in FY2026 um 7 % gegenüber FY2025.
Der Storz-&-Bickel-Nettoumsatz in Q4 FY2026 betrug 16,8 Mio. CAD, ein Rückgang von 14 % gegenüber Q4 FY2025. In FY2026 betrug der Storz-&-Bickel-Nettoumsatz 70,7 Mio. CAD, 14 % unter FY2025. Die Rückgänge in beiden Zeiträumen sind hauptsächlich auf das Anknüpfen an starke Umsätze im Vorjahr und anhaltende wirtschaftliche Verbraucherunsicherheit zurückzuführen, ausgeglichen durch das neue VEAZY-Produkt, das im September 2025 eingeführt wurde.
Die konsolidierte Bruttomarge in Q4 FY2026 betrug 12 %, verglichen mit 16 % in Q4 FY2025. Die konsolidierte Bruttomarge in FY2026 betrug 24 %, verglichen mit 30 % in FY2025.
Das Unternehmen verzeichnete 10,7 Mio. CAD an Bestandsabschreibungen in Q4 FY2026, hauptsächlich als Ergebnis einer Überprüfung der gesamten Cannabis-Segment-Bestandsniveaus nach der Übernahme von MTL Cannabis Corp. („MTL Cannabis”). Ohne den Einfluss der Bestandsabschreibungen und des Durchflusses des Bestandsaufschlags aus der MTL-Cannabis-Übernahme betrug die bereinigte Bruttomarge¹ 27 % in Q4 FY2026, verglichen mit einer bereinigten Bruttomarge von 19 % in Q4 FY2025 (die im Umsatzkosten verbuchte Restrukturierungskosten ausschließt).
Die Cannabis-Bruttomarge in Q4 FY2026 betrug 7 %, verglichen mit 8 % in Q4 FY2025, während die bereinigte Bruttomarge¹ für das Segment 26 % in Q4 FY2026 gegenüber 12 % in Q4 FY2025 betrug. Die Cannabis-Bruttomarge betrug 22 % in FY2026, verglichen mit 26 % in FY2025. Die Rückgänge beim Bruttomargenanteil waren hauptsächlich auf niedrigere Umsätze bei internationalen Märkten, höhere Bestandsrückstellungen, Kosten im Zusammenhang mit neuen Produkteinführungen und eine Verschiebung sowohl des Produkt- als auch des geografischen Mixes zurückzuführen.
Die Storz-&-Bickel-Bruttomarge von 27 % in Q4 FY2026 gegenüber 36 % in Q4 FY2025. Die Bruttomarge in FY2026 betrug 33 %, verglichen mit 37 % in FY2025. Die Rückgänge der Bruttomarge sind auf niedrigere Umsätze, erhöhte Zölle auf Importe in die Vereinigten Staaten und geografische Mixverschiebungen zurückzuführen.
Die Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten (SG&A) in Q4 FY2026 waren 7 % höher als in Q4 FY2025. Die SG&A in FY2026 sanken um 6 % gegenüber FY2025. Die jahresübergreifende Reduzierung wurde durch anhaltende Senkungen der Mitarbeiterzahl und Drittanbieterkosten einschließlich Versicherung, Beratungsgebühren und IT-Kosten vorangetrieben.
Das Unternehmen verbuchte in FY2026 Vermögenswertminderungen und Restrukturierungskosten von 67,1 Mio. CAD, hauptsächlich im Zusammenhang mit der Wertminderung von Firmenwert und Marken im Zusammenhang mit Storz & Bickel und Mitarbeiterrestrukturierungskosten.
Der Nettoverlust aus fortgeführten Aktivitäten in Q4 FY2026 war 21 % niedriger als in Q4 FY2025. Der Nettoverlust aus fortgeführten Aktivitäten in FY2026 verringerte sich um 49 % im Jahresvergleich.
Der bereinigte EBITDA²-Verlust für Q4 FY2026 betrug 6,3 Mio. CAD, eine Verbesserung um 2,9 Mio. CAD bzw. 32 % gegenüber Q4 FY2025. Der bereinigte EBITDA-Verlust von 20,2 Mio. CAD in FY2026 verringerte sich um 3,3 Mio. CAD bzw. 14 % gegenüber FY2025, hauptsächlich aufgrund von SG&A-Kosteneinsparungen.
Der Free-Cashflow-Abfluss³ verbesserte sich im Jahresvergleich von 176,6 Mio. CAD in FY2025 auf 69,1 Mio. CAD in FY2026.
Die Nettoliquiditätsposition von 131,3 Mio. CAD am Ende von FY2026 entspricht einer Verbesserung um 303,9 Mio. CAD gegenüber der Nettoverschuldung von 172,6 Mio. CAD am Ende von FY2025.
Highlights Geschäftsjahr 2026
Abschluss der Übernahme von MTL Cannabis, was die globale Cannabis-Plattform des Unternehmens stärkt.
Canopy Growth als führender Medizinalcannabis-Anbieter in Kanada nach Umsatz etabliert.
Einführung von Spectrum Reserve, einer neuen Premium-Medizinalcannabis-Marke mit Blüten, die während Anbau und Nachernteverarbeitung nach strengen internen Standards für Größe, Potenz und Terpengehalte ausgewählt werden.
Kombination aus Preismaßnahmen, Verfeinerungen des Produktmix des Unternehmens und Patientenbindungsmaßnahmen umgesetzt, um die Auswirkungen der jüngsten Reduzierung der von Veterans Affairs Canada angebotenen Medizinalcannabis-Erstattung zu minimieren.
Lieferkettenausführung im europäischen Medizinalcannabis-Geschäft des Unternehmens als Reaktion auf Versorgungsengpässe gestärkt, die den internationalen Cannabis-Umsatz beeinflusst haben.
Medizinalcannabis-Angebot in Australien mit zwei hochprozentigen THC-Sativa-7ACRES-Sorten, Ultra Jack und Jack Frost, sowie Spectrum-Therapeutics-Weichgelkapseln in CBD-, THC- und ausgewogenen Formaten erweitert.
Das Wachstum im kanadischen Adult-Use-Cannabis wurde durch eine Reihe von Produktinnovationen in Kanadas am schnellsten wachsenden Adult-Use-Kategorien vorangetrieben, einschließlich Vapes, hochprozentiger THC-Blüten, PRJs und Edibles.
Einführung von DeeLish, einer neuen Cannabis-Marke mit 27-33-%-THC-Blüten und 26-32-%-THC-PRJs über rotierende Genetiken.
Storz & Bickel führte den neuen VEAZY™-Vaporizer ein und erweiterte damit das tragbare Vaporizer-Portfolio der Marke, während die Strategie rund um Erschwinglichkeit und Tragbarkeit gestärkt wurde.
Ausblick FY2027
Das Unternehmen erwartet, dass die erfolgreiche Umsetzung seiner strategischen Prioritäten das Nettoumsatzwachstum im gesamten Unternehmen im am 31. März 2027 endenden Geschäftsjahr („FY2027″) vorantreibt. Die Umsetzung verbesserter Anbaumethoden soll zu bedeutenden Verbesserungen der Bruttomarge beitragen. Anhaltende Kostendisziplin sowie ein volles Jahr der während FY2026 umgesetzten Effizienzgewinne sollen zu reduzierten Betriebsausgaben führen.
Als Ergebnis erwartet das Unternehmen, im Laufe von FY2027 ein positives bereinigtes EBITDA² zu erreichen. Da die MTL-Cannabis-Integrationsaktivitäten in der ersten Hälfte von 2027 noch andauern, werden die jahresübergreifenden Verbesserungen voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres ausgeprägter sein.
¹ Die bereinigte Bruttomarge ist eine Non-GAAP-Kennzahl. Siehe „Non-GAAP-Kennzahlen” und Anhänge 5 und 6 für eine Überleitung der bereinigten Bruttomarge auf konsolidierter Basis und nach Segment.
² Das bereinigte EBITDA ist eine Non-GAAP-Kennzahl. Siehe „Non-GAAP-Kennzahlen” und Anhang 7 für eine Überleitung des Nettoverlusts aus fortgeführten Aktivitäten zum bereinigten EBITDA.
³ Der Free Cashflow ist eine Non-GAAP-Kennzahl. Siehe „Non-GAAP-Kennzahlen” und Anhang 8 für eine Überleitung des Free Cashflows aus fortgeführten Aktivitäten.
Webcast- und Telefonkonferenz-Informationen
Das Unternehmen wird am 15. Juni 2026 um 10:00 Uhr Eastern Time eine Telefonkonferenz und einen Audio-Webcast mit Luc Mongeau, CEO, und Tom Stewart, CFO, abhalten.
Webcast-Informationen: Ein Live-Audio-Webcast ist verfügbar unter: https://onlinexperiences.com/Launch/QReg/ShowUUID=A7EE0D0C-0666-4DFD-8731-2283EDBF8C3B
Wiederholungsinformationen: Eine Wiederholung ist per Webcast bis 23:59 Uhr ET am 13. September 2026 unter derselben URL zugänglich.
Non-GAAP-Kennzahlen
Das bereinigte EBITDA ist eine Non-GAAP-Kennzahl, die vom Management verwendet wird, nicht durch U.S. GAAP definiert ist und möglicherweise nicht mit ähnlichen Kennzahlen anderer Unternehmen vergleichbar ist. Das Management ist der Ansicht, dass das bereinigte EBITDA eine nützliche Kennzahl für Investoren ist, da es aussagekräftige und nützliche Finanzinformationen liefert, da diese Kennzahl die operative Performance von Unternehmen demonstriert. Das bereinigte EBITDA wird berechnet als der ausgewiesene Nettogewinn (-verlust), angepasst um den Ausschluss von Ertragsteuererstattung (-aufwand); sonstige Erträge (Aufwendungen), netto; Verlust aus nach der Equity-Methode bilanzierten Investitionen; aktienbasierte Vergütungsaufwendungen; Abschreibungs- und Amortisationsaufwendungen; Vermögenswertminderungs- und Restrukturierungskosten; akquisitionsbezogene Restrukturierung und andere Bestandsabschreibungen; und Kosten im Zusammenhang mit dem Durchfluss des Bestandsaufschlags bei Unternehmenszusammenschlüssen sowie weitere Anpassungen zur Entfernung von Akquisitions-, Veräußerungs- und anderen Kosten. Vermögenswertminderungen im Zusammenhang mit periodischen Änderungen der Lieferkettenprozesse des Unternehmens werden nicht aus dem bereinigten EBITDA ausgeschlossen, da sie im Rahmen der normalen Kerngeschäftsaktivitäten auftreten. Dementsprechend ist das Management der Ansicht, dass das bereinigte EBITDA aussagekräftige und nützliche Finanzinformationen liefert, da diese Kennzahl die operative Performance von Unternehmen demonstriert. Die bereinigte EBITDA-Überleitung wird in dieser Pressemitteilung dargestellt und im Annual Report on Form 10-K des Unternehmens für das am 31. März 2026 endende Geschäftsjahr (das „Form 10-K”) erläutert, der bei der Securities and Exchange Commission („SEC”) eingereicht werden soll.
Der Free Cashflow ist eine Non-GAAP-Kennzahl, die vom Management verwendet wird, nicht durch U.S. GAAP definiert ist und möglicherweise nicht mit ähnlichen Kennzahlen anderer Unternehmen vergleichbar ist. Das Management ist der Ansicht, dass der Free Cashflow aussagekräftige Informationen über den Betrag des Cashflows darstellt, der zur Aufrechterhaltung und organischen Erweiterung des Unternehmens erforderlich ist, und dass die Free-Cashflow-Kennzahl aussagekräftige Informationen über die Liquiditätsanforderungen des Unternehmens liefert. Diese Kennzahl wird berechnet als die durch betriebliche Aktivitäten bereitgestellten (verwendeten) Nettomittel abzüglich Käufen von und Anzahlungen auf Sachanlagen. Die Free-Cashflow-Überleitung wird in dieser Pressemitteilung dargestellt und im Form 10-K erläutert.
Die bereinigte Bruttomarge und der bereinigte Bruttomargenanteil sind Non-GAAP-Kennzahlen, die vom Management verwendet werden, nicht durch U.S. GAAP definiert sind und möglicherweise nicht mit ähnlichen Kennzahlen anderer Unternehmen vergleichbar sind. Das Management ist der Ansicht, dass die bereinigte Bruttomarge und der bereinigte Bruttomargenanteil aussagekräftige und nützliche Finanzinformationen liefern, da diese Kennzahlen Einblicke in die Bruttomargen-Performance des Unternehmens bieten. Die bereinigte Bruttomarge wird berechnet als Bruttomarge ohne akquisitionsbezogene Restrukturierung und andere Bestandsabschreibungen sowie Kosten im Zusammenhang mit dem Durchfluss des Bestandsaufschlags bei Unternehmenszusammenschlüssen. Der bereinigte Bruttomargenanteil wird berechnet als bereinigte Bruttomarge dividiert durch den Nettoumsatz. Die Überleitung der bereinigten Bruttomarge und des bereinigten Bruttomargenanteils wird in dieser Pressemitteilung dargestellt.
Kontakt
Medienkontakt: media@canopygrowth.com Investorenkontakt: invest@canopygrowth.com
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