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Breaking News: USA reklassifiziert Cannabis auf Level III

Am 23. April 2026 unterschrieb US-Justizminister Blanche die Verfügung zur Umstufung von medizinischem Cannabis auf Schedule III. 
Warum sich damit die Investitionsthese für die Cannabis Aktien Unternehmen der USA (MSOs) fundamental signifikant verbessert hat, erfahren Sie hier.

Internationale Cannabis Aktien

Daten und Fakten zu Aktien und Geschäftsmodellen

TERRASCEND

TSND CN

TerrAscend ist ein führendes, an der TSX gelistetes Cannabis-Unternehmen mit Beteiligungen im gesamten nordamerikanischen Cannabis-Sektor, einschließlich Geschäftstätigkeiten in Pennsylvania, New Jersey, Maryland, Ohio und Kalifornien über die TerrAscend Growth Corp. sowie Einzelhandelsaktivitäten in Kanada. TerrAscend betreibt The Apothecarium und weitere Dispensary-Einzelhandelsstandorte sowie skalierte Anbau-, Verarbeitungs- und Produktionsanlagen in seinen Kernmärkten. Die Anbau- und Herstellungspraktiken von TerrAscend liefern konsistentes, hochwertiges Cannabis und bieten eine branchenführende Produktauswahl sowohl für den medizinischen als auch für den legalen Erwachsenenmarkt. Das Unternehmen besitzt oder lizenziert mehrere synergetische Geschäfte und Marken, darunter The Apothecarium, Cookies, Ilera Healthcare, Kind Tree, Legend, State Flower, Wana und Valhalla Confections. Weitere Informationen finden Sie unter www.terrascend.com.

Ascend Wellness Holdings

AWWH CN

Ascend Wellness Holdings ist ein vertikal integrierter, in mehreren Bundesstaaten tätiger Cannabisbetreiber mit Lizenzen und Vermögenswerten in Illinois, Michigan, Ohio, Massachusetts, New Jersey, Pennsylvania und Maryland. AWH besitzt und betreibt Apotheken und sieben hochmoderne Anbauanlagen, in denen preisgekrönte Sorten angebaut und eine kuratierte Auswahl an Produkten für Einzel- und Großhandelskunden hergestellt werden.

CANSOUL Fonds - Cannabis Aktien UCITS ETF

HANFEUS LE

Bereits im Jahr 2018 gelang es CANSOUL den 1. lizensierten Cannabis Aktienfonds, CANSOUL Fonds – Cannabis Aktien UCITS ETF, Europas zu lancieren. Es wurde ein von der BaFin genehmigter UCITS Publikumsfonds aufgelegt, damit Investoren einfach und unkompliziert an dieser dynamisch wachsenden Industrie partizipieren können.​

CANSOUL ist das Portal, das interessierte Investoren auf das Parkett der globalen Cannabis- und Hanf Märkte führt. Naturbewusst und gleichzeitig zukunftsorientiert, innovativ und nahe an den traditionellen Werten der Hanfpflanze schlägt CANSOUL eine Brücke zwischen den globalen Märkten der Cannabis- und Hanf Industrie und den Menschen, die sich für die Pflanze begeistern.

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Branchenwissen und Nachrichten

Cannabis Wissen für Sie aufbereitet

Industrie- und Nutzhanf – nachhaltige Innovation und Zukunftschance für Cannabis Investment

Der industrielle Hanf – auch Nutzhanf genannt – erlebt weltweit eine bemerkenswerte Renaissance. Als nachhaltiger, vielseitiger Rohstoff findet er in immer mehr Branchen Anwendung: von Bau und Textil über Ernährung bis zu Biokunststoffen. Für Investoren entsteht ein globaler Zukunftsmarkt, in dem ökologische Verantwortung und wirtschaftliches Wachstum Hand in Hand gehen.

Hanf war über Jahrhunderte eine der wichtigsten Kulturpflanzen der Menschheit. Erst durch Industrialisierung, Baumwolle und Cannabis-Verbote geriet er in Vergessenheit. Heute, im Zeitalter von Klimaschutz und Ressourceneffizienz, kehrt er zurück – als Symbolpflanze einer nachhaltigen Wirtschaft.

Die Wiederentdeckung des Nutzhanfs

In den letzten Jahren hat sich der Hanfmarkt dynamisch entwickelt. Länder wie die USA, Kanada, Frankreich und China treiben den Anbau und die industrielle Nutzung massiv voran. Weltweit wächst die Hanfindustrie mit zweistelligen Raten – in den USA gilt sie bereits als die am schnellsten wachsende Agrarbranche.

Hanf ist nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch attraktiv: Die Pflanze wächst extrem schnell, bindet CO₂, benötigt kaum Dünger oder Pestizide und kann vollständig verwertet werden. Vom Samen bis zur Faser – kein Bestandteil bleibt ungenutzt.

Die wichtigsten Vorteile des Nutzhanfs

• Eine der am schnellsten wachsenden Pflanzen der Welt
• Regionaler Anbau mit kurzen Transportwegen
• Vollständige Nutzung aller Pflanzenteile – Zero Waste
• Optimale CO₂-Bindung durch hohe Biomasseleistung
• Schädlingsresistent und nahezu pestizidfrei anbaubar
• Revitalisierung ausgelaugter Böden und Förderung der Bodengare
• Hoher Zellulosegehalt – ideal für Papier und Biokunststoffe

Damit ist Hanf eine Schlüsselressource für Kreislaufwirtschaft, CO₂-Neutralität und nachhaltige Rohstoffproduktion.

Weltweite Entwicklung und Märkte

Die USA sind der wichtigste Treiber des globalen Hanfmarktes. Seit der Legalisierung durch den Farm Bill 2018 expandiert die Industrie rasant. Hanf wird dort bereits in über 50.000 Produkten eingesetzt – von Baustoffen bis zu technischen Fasern.

Auch in Europa wächst das Interesse. Frankreich, die Niederlande, Deutschland und die Schweiz fördern den Anbau von Nutzhanf gezielt als nachhaltige Alternative zu Baumwolle, Holz und Erdöl. China bleibt der größte Produzent von Hanffasern, liefert den Großteil des Weltmarktes und investiert in Hightech-Verarbeitung.

Laut ResearchAndMarkets soll der weltweite Industriehanf-Markt bis 2030 auf rund 25 Milliarden US-Dollar anwachsen. Besonders profitieren werden Unternehmen, die moderne Technologien für Ernte, Verarbeitung und Veredelung entwickeln – ein Zukunftssegment für strategische Cannabis Investments.

Anwendungsfelder – die Renaissance einer Alleskönner-Pflanze

Superfood und Ernährung
Hanfprotein gilt als vollwertige pflanzliche Eiweißquelle mit allen essentiellen Aminosäuren. Hanföl ist reich an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren und findet Verwendung in Lebensmitteln, Nahrungsergänzungsmitteln und veganen Produkten. Die Nachfrage nach regionalen, nachhaltigen Proteinquellen wächst weltweit stark.

Ökologische Baustoffe und Hempcrete
Im Bauwesen ersetzt Hanf zunehmend energieintensive Materialien. Aus den holzigen Schäben entsteht „Hempcrete“, ein Baustoff aus Hanf und Kalk, der CO₂ speichert, feuchtigkeitsregulierend wirkt und vollständig biologisch abbaubar ist. Hanfdämmstoffe bieten hohe Isolationsleistung bei geringem Energieaufwand – eine echte Alternative zu synthetischen Materialien.

Nachhaltige Naturfaser – Hanf vs. Baumwolle
Hanf benötigt bis zu 70 % weniger Wasser als Baumwolle, liefert auf gleicher Fläche mehr Faserertrag und kommt ohne Pestizide aus. Damit ist er die nachhaltigere Wahl für Textilien, Seile, Verbundstoffe und technische Gewebe. Marken in Europa und den USA entdecken Hanf als Premiumfaser neu – von Mode bis Automobilinterieur.

Biokunststoffe und technische Öle
Hanf liefert Rohstoffe für biobasierte Kunststoffe, Farben, Schmiermittel und Lacke. Hanffasern werden in der Automobilindustrie (z. B. für Innenverkleidungen) ebenso eingesetzt wie in nachhaltigen Verpackungen. Biokunststoffe auf Hanfbasis gelten als zukunftsfähige Alternative zu erdölbasierten Produkten.

Papier und alternative Zellstoffressourcen
Hanf enthält vier- bis fünfmal mehr Zellulose als Holz und wächst in einem Bruchteil der Zeit. Papier aus Hanf ist langlebiger, reißfester und zu fast 100 % recycelbar. Damit kann Hanf einen Beitrag zur Entlastung der Forstwirtschaft und zur Verringerung von Plastikmüll leisten.

Verbundwerkstoffe und Hightech-Anwendungen
Hanf wird zunehmend in der Automobil- und Luftfahrtindustrie verwendet. Komposite auf Hanfbasis sind leicht, stabil und umweltfreundlich. Beispiele wie der Lotus „Eco Elise“, dessen Karosserie aus Hanffasern besteht, zeigen die Innovationskraft des Materials. Auch in der Bau- und Möbelbranche entstehen zunehmend Hanf-Verbundstoffe.

Nachhaltigkeit und Klimaschutzpotenzial

Nutzhanf ist eine der wenigen Pflanzen, die gleichzeitig wirtschaftlich rentabel und ökologisch positiv wirken. Er bindet pro Hektar bis zu 15 Tonnen CO₂, verbessert die Bodenstruktur und benötigt kaum chemische Behandlung. Als Fruchtfolgepflanze trägt er zur Regeneration landwirtschaftlicher Flächen bei und unterstützt die Ziele der UN für nachhaltige Entwicklung.

Durch regionale Anbaustrukturen reduziert Hanf zudem Transportwege und stärkt lokale Wirtschaftskreisläufe. Damit ist die Hanfindustrie ein wichtiger Bestandteil der grünen Transformation – mit realem Einfluss auf Klima- und Ressourcenziele.

Investmentperspektive – Chancen für Cannabis Aktien und Fonds

Für Anleger bietet die Hanfindustrie ein seltenes Zusammenspiel aus Nachhaltigkeit, Innovation und Skalierbarkeit.

  1. Industrieunternehmen mit Fokus auf Hanfverarbeitung profitieren von der Nachfrage nach ökologischen Rohstoffen.

  2. Technologieanbieter, die Ernte, Trocknung und Verarbeitung automatisieren, sichern sich Wettbewerbsvorteile.

  3. Hersteller von Hanffasern, Biokunststoffen und Baustoffen erschließen Märkte, die bislang von Holz, Baumwolle oder Erdöl dominiert waren.

  4. Landwirtschaftliche Betriebe mit zertifiziertem Hanfanbau können von steigender Nachfrage und Förderprogrammen profitieren.

  5. Fonds und ETFs, die in Cannabis Aktien mit Fokus auf Industriehanf investieren, bieten Zugang zu einem breiten, globalen Wachstumsmarkt.

Risiken und Herausforderungen

Wie bei jeder Wachstumsbranche bestehen auch hier Risiken. Regulatorische Hürden, uneinheitliche Standards und hohe Investitionskosten für Verarbeitungsanlagen können die Entwicklung bremsen. Zudem konkurriert Hanf mit etablierten Rohstoffindustrien, deren Produktionskosten derzeit oft niedriger sind.

Langfristig jedoch sprechen ökologische Notwendigkeit, politische Unterstützung und Konsumententrends eindeutig für Hanf als nachhaltige Industrieoption.

Wichtiger Hinweis (Disclaimer)
Die auf CanInsight veröffentlichten Unternehmensnachrichten werden von der CAN Media UG (haftungsbeschränkt) als Informationsangebot bereitgestellt. Sie stellen weder Anlageberatung noch Anlageempfehlung noch Finanzanalyse im Sinne des WpHG dar und sind keine Aufforderung zum Kauf, Verkauf oder Halten von Finanzinstrumenten.

Besonderer Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte: Es können wirtschaftliche Interessen der CAN Media UG (haftungsbeschränkt), des CANSOUL Fonds, verbundener Unternehmen sowie von Organmitgliedern oder Mitarbeitenden an den genannten Emittenten oder Finanzinstrumenten bestehen. Dies gilt insbesondere bei bestehenden Positionen/Beständen, entgeltlichen Kooperationen, Mandaten, sonstigen Vergütungen oder anderen geschäftlichen Beziehungen. Solche Umstände können die Berichterstattung beeinflussen.

KI-Transparenzhinweis: Inhalte können ganz oder teilweise unter Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt, überarbeitet oder strukturiert worden sein. Die Veröffentlichung erfolgt nach redaktioneller Prüfung; Fehler, Unvollständigkeiten oder zeitliche Verzögerungen sind dennoch nicht ausgeschlossen.

Maßgeblich sind ausschließlich die aktuellen offiziellen Unterlagen der Emittenten. Eine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität wird – soweit gesetzlich zulässig – nicht übernommen.

 

Medizinisches Cannabis – globaler Wachstumsmarkt und Chancen für Cannabis Investment

Medizinisches Cannabis und Cannabidiol (CBD) gehören heute zu den dynamischsten Segmenten des Gesundheits- und Kapitalmarkts. Die therapeutische Wirksamkeit ist wissenschaftlich anerkannt, die gesellschaftliche Akzeptanz wächst, und weltweit entstehen regulierte Märkte mit Milliardenpotenzial. Für Anleger eröffnet sich damit ein neues Feld für Cannabis Aktien und gezielte Cannabis Investments.

Historie und wissenschaftliche Grundlagen

Der Grundstein für die moderne Cannabis-Forschung wurde 1963 gelegt, als Prof. Dr. Raphael Mechoulam in Israel Cannabidiol (CBD) erstmals isolierte. Wenig später wurden die sogenannten CB1- und CB2-Rezeptoren entdeckt – zentrale Schaltstellen des Endocannabinoid-Systems, das bei Menschen und Tieren vorkommt. Cannabinoide docken an diese Rezeptoren an, regulieren überaktive Neurotransmitter und unterstützen die Aufrechterhaltung der Homöostase, also des inneren Gleichgewichts des Körpers.

Diese Entdeckungen machten den Weg frei für eine medizinisch fundierte Nutzung von Cannabis. Seit den 1990er-Jahren wächst das wissenschaftliche Interesse stetig, und heute existieren über 500 evidenzbasierte klinische Studien, die den therapeutischen Nutzen in verschiedenen Fachbereichen belegen.

Wirkstoffe, Medikamente und Anwendungsgebiete

CBD (Cannabidiol) ist eines von über 100 Cannabinoiden der Pflanze. Es wirkt nicht psychoaktiv und wurde 2020 vom Europäischen Gerichtshof als unbedenklich eingestuft – auf Empfehlung der WHO von 2018.

Medizinisches Cannabis wird in der Schulmedizin bei einer Vielzahl von Erkrankungen eingesetzt, unter anderem:

  • Epilepsie: CBD-haltiges Präparat Epidiolex ist zugelassen für zwei seltene Formen der Epilepsie.
  • Multiple Sklerose: Das THC/CBD-Spray Sativex hilft bei Spastiken und Schmerzen.
  • Onkologie: Cannabisprodukte unterstützen die Schmerz- und Übelkeitsbehandlung bei Krebspatienten.
  • Chronische Schmerzen und neurologische Erkrankungen: Cannabispräparate werden ergänzend zur konventionellen Therapie eingesetzt.
  • HIV/AIDS: Verbesserung des Appetits und Linderung belastender Symptome.

Cannabis-basierte Arzneimittel werden meist als Öl, Spray, Kapsel oder Blüte verschrieben.

Der globale Markt – die USA als Leitmarkt

Kein Land prägt die Entwicklung von medizinischem Cannabis so stark wie die Vereinigten Staaten. In den USA wurde die medizinische Nutzung in mittlerweile über 35 Bundesstaaten legalisiert. Das Marktvolumen lag 2023 bei rund 8,5 Milliarden US-Dollar, Tendenz weiter steigend.

Der US-Markt ist nicht nur der größte weltweit, sondern auch der innovationsstärkste. Dort entstehen neue pharmazeutische Produkte und Forschungseinrichtungen, klinische Studienprogramme großer Universitäten sowie börsennotierte Unternehmen mit medizinischem Cannabis als Kerngeschäft.

Laut Branchenanalysen soll der globale Markt für medizinisches Cannabis bis 2030 ein Volumen von über 60 Milliarden US-Dollar erreichen, wobei die USA den größten Anteil ausmachen. Für Anleger bedeutet das: Wer im Segment medizinisches Cannabis investieren will, kommt an US-amerikanischen Cannabis Aktien kaum vorbei. Die dortige Regulierung, Infrastruktur und Investorenlandschaft machen den Markt zum Zentrum der globalen Wertschöpfung.

Deutschland und Europa – Regulierung und Aufholbewegung

Europa zieht mit zeitlicher Verzögerung nach. In Deutschland wurde 2017 ein Meilenstein erreicht: Seitdem sind Krankenkassen verpflichtet, medizinisches Cannabis zu erstatten, wenn keine alternative Therapie verfügbar ist. Damit entstand der größte europäische Markt.

Auch andere Länder wie Italien, Tschechien, Dänemark, die Schweiz und Großbritannien haben medizinisches Cannabis legalisiert oder Pilotprogramme gestartet. Europa legt besonderen Wert auf pharmazeutische Qualität (GMP-Standard) und kontrollierte Abgabe – ein Ansatz, der Investoren Sicherheit, aber auch hohe Eintrittsbarrieren bietet.

Der europäische Markt wächst noch moderat, wird aber durch die fortschreitende Regulierung und den zunehmenden Bedarf an natürlichen Therapiealternativen langfristig ein wichtiger Wachstumstreiber für Cannabis Investments.

Chancen für Anleger – wo medizinisches Cannabis Investoren Potenzial bietet

Pharmazeutische Unternehmen: Hersteller von Medikamenten auf Cannabisbasis (wie Jazz Pharmaceuticals, GW Pharma) profitieren von steigenden Verschreibungszahlen und neuen Zulassungen.
Produktion und Qualitätsstandards: GMP-zertifizierte Produzenten und Labore, die pharmazeutische Anforderungen erfüllen, sichern sich stabile Marktanteile.


Forschung & Entwicklung: Unternehmen mit starker Pipeline im Bereich Neurologie, Onkologie und Schmerzmedizin haben langfristiges Potenzial.
Internationale Expansion: Je mehr Länder medizinisches Cannabis zulassen, desto größer der adressierbare Markt – besonders für global aufgestellte Anbieter.
Infrastruktur & Dienstleister: Firmen, die Anbau, Extraktion, Logistik und Supply-Chain-Lösungen bieten, sind unverzichtbar und daher interessante Investmentziele.

Risiken und Herausforderungen

Trotz des Wachstums gibt es strukturelle Risiken. Regulatorische Unsicherheit: Unterschiedliche Zulassungsverfahren und politische Richtungswechsel können Projekte verzögern. Marktvolatilität: Viele junge Cannabis-Unternehmen sind kapitalintensiv und stark abhängig von Investorenstimmung. Preisdruck und Konkurrenz: Mit zunehmender Öffnung wächst auch der Wettbewerb. Zulassungsrisiken: Klinische Studien und behördliche Freigaben sind kostenintensiv und zeitaufwendig.

Dennoch gilt: Der medizinische Markt ist stabiler und weniger konjunkturabhängig als der Freizeitbereich – ein Vorteil für langfristig orientierte Cannabis Investments.

Zukunftsausblick – medizinisches Cannabis als Investmenttrend

Medizinisches Cannabis wird zu einem festen Bestandteil der modernen Medizin. Mit wachsender wissenschaftlicher Evidenz und zunehmender Regulierung entstehen stabile Märkte – besonders in den USA, Kanada und zunehmend auch in Europa.

Langfristig könnte der Markt strukturell so groß werden wie klassische pharmazeutische Segmente etwa bei Schmerzmitteln oder Schlafpräparaten. Für Anleger in Cannabis Aktien und Fonds wie den CANSOUL Hanf Aktien Global Fonds bietet das Feld erhebliches Wachstumspotenzial.

Die kommenden Jahre werden geprägt sein von weiterer klinischer Forschung, internationaler Angleichung der Regulierung und wachsendem institutionellem Interesse am Thema Cannabis Investment.

Fazit

Medizinisches Cannabis verbindet medizinischen Fortschritt mit wirtschaftlicher Dynamik. Der Markt wächst, die Akzeptanz steigt, und Investoren entdecken ein Segment, das Gesundheit, Forschung und Rendite vereint.

Die USA führen die Entwicklung an, Deutschland und Europa folgen mit klarer Regulierung und Qualitätssicherung. Für Anleger bietet medizinisches Cannabis die Chance, an einem langfristigen Megatrend teilzuhaben – über gezielte Cannabis Investments und ausgewählte Cannabis Aktien, die den Wandel der modernen Medizin mitgestalten.

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03/11/2025

Cannabis als Genussmittel: Geschichte, Wirkung und Chancen für Cannabis Investments

Cannabis begleitet die Menschheit seit Jahrtausenden – als Nutz-, Heil- und Rauschpflanze. Schon im alten China, Indien und Ägypten wurde Hanf kultiviert, um Fasern, Öle und Arzneien zu gewinnen. Auch rituell und medizinisch spielte Cannabis eine Rolle.

Im 19. Jahrhundert fand Cannabis den Weg nach Europa und Nordamerika, zunächst als Heilpflanze. Mit dem 20. Jahrhundert veränderte sich das Bild jedoch: Politische Kampagnen, wirtschaftliche Interessen und moralische Bedenken führten weltweit zu Verboten. In Deutschland wurde Cannabis 1929 erstmals reglementiert und später durch das Betäubungsmittelgesetz kriminalisiert.

Von der Kriminalisierung zur Regulierung – Cannabis im Wandel der Gesetzgebung

Jahrzehntelang galt Cannabis als verbotene Substanz. Besitz und Konsum waren in den meisten Ländern strafbar, was zu einem riesigen Schwarzmarkt führte – mit geschätztem Umsatz von über 350 Milliarden US-Dollar jährlich.

Seit den 2010er-Jahren findet ein deutlicher Perspektivwechsel statt: Gesellschaftliche Akzeptanz, medizinische Forschung und wirtschaftliche Chancen haben viele Regierungen zu Reformen bewegt. Heute steht Cannabis im Mittelpunkt einer globalen Legalisierungswelle – und eröffnet neue Möglichkeiten für Cannabis Aktien und Cannabis Investments.

Globale Entwicklung: Wie Länder Cannabis als Genussmittel regulieren

Die internationale Cannabisregulierung zeigt ein dynamisches, aber uneinheitliches Bild.

Vollständig legalisiert ist Cannabis für den Freizeitgebrauch in Uruguay, Kanada, Malta, Luxemburg, Deutschland (seit 2024) sowie in zahlreichen US-Bundesstaaten.
Teillegalisierung oder Entkriminalisierung findet man in Portugal, Spanien, Tschechien, Schweiz, Südafrika und Thailand.
Über 50 Länder erlauben medizinische Nutzung, darunter Israel, Australien, Italien und Großbritannien.
In großen Teilen Asiens, Afrikas und des Nahen Ostens gelten jedoch weiterhin strenge Verbote.

Diese Vielfalt macht den globalen Cannabismarkt für Investoren spannend – aber auch komplex. Regulatorische Entwicklungen entscheiden direkt über Marktchancen und Risiken von Cannabis Aktien.

USA als Leitmarkt für die Cannabisindustrie

Kein Land prägt die weltweite Cannabisentwicklung so stark wie die Vereinigten Staaten.

Größter Einzelmarkt der Welt

Die USA stellen mit Abstand den größten legalen Cannabismarkt weltweit dar – 2024 wurde das Marktvolumen auf über 30 Milliarden US-Dollar geschätzt. Analysten erwarten bis 2030 ein Wachstum auf über 60 Milliarden US-Dollar.

In mittlerweile rund 25 Bundesstaaten ist Cannabis für den Freizeitgebrauch erlaubt, darunter Kalifornien, New York, Illinois, Nevada und Michigan. Weitere Bundesstaaten haben den medizinischen Gebrauch freigegeben.

Motor für Innovation und Investment

Die US-Cannabisindustrie ist ein Inkubator für Markenbildung, Forschung, Technologie und Anbauinnovation. Große Unternehmen wie Curaleaf, Green Thumb Industries oder Trulieve prägen den Markt. Venture-Capital-Investoren fördern Start-ups in Biotechnologie, Labortechnik und Lifestyle-Produkten. Konsumgüterkonzerne beobachten das Segment für Getränke, Wellness und Nahrungsergänzung.

Für Anleger bedeutet das: Der US-Markt ist das Zentrum der globalen Cannabiswirtschaft und damit der wichtigste Treiber von Cannabis Aktien und professionellen Cannabis Investments.

Politische Entwicklung und Ausblick

Obwohl Cannabis auf Bundesebene noch illegal ist, wird eine Neuklassifizierung (Schedule III) diskutiert – ein Schritt, der Banken und Börsen neue Wege für Investments öffnen könnte. Wer die Entwicklung in den USA versteht, erkennt frühzeitig die entscheidenden Impulse für den weltweiten Cannabismarkt und das eigene Cannabis Investment.

Genussformen von Cannabis – vom Joint bis zum Edible

Cannabis als Genussmittel ist vielfältig in der Anwendung.

  • Rauchen und Inhalation: Blüten oder Harze als Joint oder in Vaporizern – schnelle Wirkung, klassische Form.
  • Essbare Produkte (Edibles): Kekse, Gummibärchen oder Getränke – verzögerter, aber langanhaltender Effekt.
  • Extrakte, Öle und Konzentrate: Präzise Dosierung, aber höhere Potenz.
  • Alternative Formen: Tinkturen, Kapseln oder topische Anwendungen, teils medizinisch.

Wirkung, Nebenwirkungen und verantwortungsvoller Konsum

Die Wirkung hängt von Wirkstoffgehalt, Konsumform und individueller Sensibilität ab.

Positive Effekte:
Entspannung, Euphorie, gesteigerte Kreativität, Stressabbau, Appetitanregung und Schlafförderung.

Mögliche Nebenwirkungen:
Kurzfristig Herzklopfen, Schwindel, Angstzustände; langfristig Toleranzbildung, psychische Abhängigkeit oder Leistungsabfall. Risiken durch unregulierte Produkte (Pestizide, synthetische Zusätze) sind erheblich.

Tipp: Nur geprüfte, legale Produkte konsumieren, maßvoller Gebrauch und kein Autofahren unter Einfluss.

Wirtschaftliche Perspektive: Cannabis als Genussmittel und Investment-Thema
Der globale Markt für legales Cannabis wächst rasant. Bis 2030 könnte das Umsatzvolumen über 100 Milliarden US-Dollar erreichen.

Chancen für Cannabis Aktien

Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – Anbau, Technologie, Marken, Vertrieb – profitieren vom Legalisierungstrend. Anleger können über Cannabis Aktien oder spezialisierte Fonds wie den CANSOUL Hanf Aktien Global Fonds in diesen Zukunftsmarkt investieren.

Risiken für Anleger
Regulatorische Unsicherheiten, Marktvolatilität und Preisverfall durch Überproduktion bleiben Herausforderungen. Langfristig gilt Cannabis jedoch als Megatrend-Sektor mit Potenzial, Märkte wie Alkohol oder Tabak nachhaltig zu verändern – nur bewusster, nachhaltiger und gesellschaftlich akzeptierter.

Fazit: Cannabis als Genussmittel zwischen Kulturwandel und Investmentchance
Cannabis steht heute für einen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Paradigmenwechsel – vom verpönten Rauschmittel zum regulierten Genussprodukt.

Die USA fungieren als Taktgeber, Europa zieht nach. Wer diesen Wandel versteht und bewusst investiert, kann frühzeitig vom Wachstum dieses neuen Marktes profitieren – über gezielte Cannabis Investments und starke Cannabis Aktien in einem der spannendsten Zukunftssektoren.

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Die auf CanInsight veröffentlichten Unternehmensnachrichten werden von der CAN Media UG (haftungsbeschränkt) als Informationsangebot bereitgestellt. Sie stellen weder Anlageberatung noch Anlageempfehlung noch Finanzanalyse im Sinne des WpHG dar und sind keine Aufforderung zum Kauf, Verkauf oder Halten von Finanzinstrumenten.

Besonderer Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte: Es können wirtschaftliche Interessen der CAN Media UG (haftungsbeschränkt), des CANSOUL Fonds, verbundener Unternehmen sowie von Organmitgliedern oder Mitarbeitenden an den genannten Emittenten oder Finanzinstrumenten bestehen. Dies gilt insbesondere bei bestehenden Positionen/Beständen, entgeltlichen Kooperationen, Mandaten, sonstigen Vergütungen oder anderen geschäftlichen Beziehungen. Solche Umstände können die Berichterstattung beeinflussen.

KI-Transparenzhinweis: Inhalte können ganz oder teilweise unter Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt, überarbeitet oder strukturiert worden sein. Die Veröffentlichung erfolgt nach redaktioneller Prüfung; Fehler, Unvollständigkeiten oder zeitliche Verzögerungen sind dennoch nicht ausgeschlossen.

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Unternehmensnachrichten

News von den Unternehmen der Cannabis-Branche

13/05/2026

Verano reicht DEA-Registrierungsanträge für staatlich lizenzierte medizinische Cannabis-Unternehmen nach historischer bundesrechtlicher Umstufungsanordnung ein

13. Mai 2026

CHICAGO, 13. Mai 2026 (GLOBE NEWSWIRE) — Verano Holdings Corp. (Cboe CA: VRNO) (OTCQX: VRNO) („Verano” oder das „Unternehmen”), ein führendes Multi-State-Cannabis-Unternehmen, gab heute bekannt, dass das Unternehmen Anträge bei der US Drug Enforcement Agency („DEA”) zur Registrierung bestimmter staatlich lizenzierter medizinischer Cannabis-Aktivitäten eingereicht hat, gemäß dem beschleunigten Registrierungsverfahren, das durch die bundesrechtliche Umstufung von medizinischem Marihuana auf Schedule III des Controlled Substances Act ermöglicht wurde.

„Die Einreichung der DEA-Lizenzanträge markiert einen bedeutenden Schritt vorwärts für Verano auf unserem Weg zu einem bundesrechtlich legalen Unternehmen”, sagte George Archos, Gründer, Chairman und Chief Executive Officer von Verano. „Verano hat seit dem ersten Tag ein medizin- und patientenorientiertes Ethos verfolgt, und da medizinische Cannabis-Umsätze einen Großteil unseres Einzelhandelsgeschäfts ausmachen, freuen wir uns darauf, das volle medizinische, Forschungs- und kommerzielle Potenzial von Cannabis unter der neuen Schedule-III-Einstufung zu erschließen.”

Die aktiven Geschäftstätigkeiten von Verano erstrecken sich über 13 US-Bundesstaaten und umfassen 162 Zen Leaf™- und MÜV™-Dispensaries und 14 Produktionsanlagen mit mehr als 1,1 Millionen Quadratfuß Anbaukapazität. B-Roll-Material und Bilder stehen zum Download im Verano Media Kit auf der Investor-Website des Unternehmens zur Verfügung (Quellenangabe „courtesy of Verano”).

 

Wichtiger Hinweis (Disclaimer)
Die auf CanInsight veröffentlichten Unternehmensnachrichten werden von der CAN Media UG (haftungsbeschränkt) als Informationsangebot bereitgestellt. Sie stellen weder Anlageberatung noch Anlageempfehlung noch Finanzanalyse im Sinne des WpHG dar und sind keine Aufforderung zum Kauf, Verkauf oder Halten von Finanzinstrumenten.

Besonderer Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte: Es können wirtschaftliche Interessen der CAN Media UG (haftungsbeschränkt), des CANSOUL Fonds, verbundener Unternehmen sowie von Organmitgliedern oder Mitarbeitenden an den genannten Emittenten oder Finanzinstrumenten bestehen. Dies gilt insbesondere bei bestehenden Positionen/Beständen, entgeltlichen Kooperationen, Mandaten, sonstigen Vergütungen oder anderen geschäftlichen Beziehungen. Solche Umstände können die Berichterstattung beeinflussen.

KI-Transparenzhinweis: Inhalte können ganz oder teilweise unter Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt, überarbeitet oder strukturiert worden sein. Die Veröffentlichung erfolgt nach redaktioneller Prüfung; Fehler, Unvollständigkeiten oder zeitliche Verzögerungen sind dennoch nicht ausgeschlossen.

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13/05/2026

GrowGeneration meldet Finanzergebnisse für das erste Quartal 2026

13. Mai 2026

Zweites aufeinanderfolgendes Quartal mit Umsatzwachstum im Jahresvergleich, getrieben durch kommerzielle B2B-Umsätze

Nettoverlust um 4,5 Mio. USD und bereinigtes EBITDA um 2,4 Mio. USD im Jahresvergleich verbessert, was die operative Hebelwirkung aus Kosteneinsparungen widerspiegelt

Penetration von Eigenmarken um 500 Basispunkte im Jahresvergleich auf 37,0 % des Anbau- und Gartenumsatzes gestiegen

41,1 Mio. USD an Zahlungsmitteln, Zahlungsmitteläquivalenten und marktgängigen Wertpapieren ohne Schulden

Unternehmen bekräftigt Ausblick 2026: Umsatz von 162 Mio. USD bis 168 Mio. USD und annähernd ausgeglichenes bereinigtes EBITDA¹

DENVER, 12. Mai 2026 (GLOBE NEWSWIRE) — GrowGeneration Corp. (NASDAQ: GRWG) („GrowGeneration”, „GrowGen” oder das „Unternehmen”), einer der größten nationalen Lieferanten von Spezialprodukten für kontrollierte Umgebungslandwirtschaft (CEA), kommerzielle Kultivierung und Einzelhandels-Gartencentren, gab heute die Finanzergebnisse für das erste Quartal 2026 bekannt.

Zusammenfassung des ersten Quartals 2026

  • Nettoumsatz von 38,4 Mio. USD, ein Anstieg von 7,5 % im Jahresvergleich.
  • Eigenmarkenumsätze als Prozentsatz des Nettoumsatzes im Anbau- und Gartensegment stiegen auf 37,0 %, verglichen mit 32,0 % im ersten Quartal 2025.
  • Bruttogewinnmarge von 25,4 %, verglichen mit 27,2 % im ersten Quartal 2025.
  • Store- und sonstige Betriebsausgaben sanken um rund 27,2 % auf 6,4 Mio. USD, verglichen mit 8,8 Mio. USD im gleichen Vorjahreszeitraum.
  • Gesamte Betriebsausgaben sanken um 4,6 Mio. USD bzw. 23,4 % auf 15,0 Mio. USD im ersten Quartal 2026, verglichen mit 19,6 Mio. USD im gleichen Vorjahreszeitraum.
  • Nettoverlust betrug 4,9 Mio. USD, verglichen mit einem Nettoverlust von 9,4 Mio. USD im gleichen Zeitraum 2025.
  • Bereinigter EBITDA-Verlust¹ von 1,6 Mio. USD, verglichen mit einem Verlust von 4,0 Mio. USD im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.
  • Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und marktgängige Wertpapiere von 41,1 Mio. USD und keine Schulden.

Darren Lampert, Mitgründer und Chief Executive Officer von GrowGen, kommentierte: „Wir haben einen soliden Start ins Jahr 2026 hingelegt, wobei der Umsatz im ersten Quartal unsere Erwartungen übertraf, obwohl dies typischerweise unsere saisonal schwächste Periode ist. Dies markiert unser zweites aufeinanderfolgendes Quartal mit Umsatzwachstum im Jahresvergleich, getrieben durch anhaltende Stärke in unserer kommerziellen B2B-Division und die Vorteile einer stärker fokussierten operativen Präsenz. Wichtig ist, dass sich die strukturellen Maßnahmen, die wir zur Straffung unserer Kostenbasis ergriffen haben, in eine bedeutende finanzielle Verbesserung übersetzen, mit einer 2,4-Mio.-USD-Verbesserung des bereinigten EBITDA im Jahresvergleich und einer 4,5-Mio.-USD-Reduzierung des GAAP-Nettoverlusts. Diese Ergebnisse spiegeln die operative Hebelwirkung wider, die unserem Modell innewohnt, während wir effizienter skalieren.”

„Wir machen auch weiterhin starke Fortschritte bei unseren strategischen Prioritäten, wobei die Penetration von Eigenmarken 37,0 % des Anbau- und Gartenumsatzes erreicht und uns gut positioniert, unser Jahresziel von rund 40 % zu erreichen. Die Ausweitung von Eigenmarken bleibt zentral für unsere Margenausweitung und langfristige Wertschöpfungsstrategie. Mit verbesserten Umsatztrends, einer strukturell niedrigeren Kostenbasis und über 41 Mio. USD an Zahlungsmitteln ohne Schulden sind wir zuversichtlich, im Jahr 2026 ein annähernd ausgeglichenes bereinigtes EBITDA zu erreichen und gleichzeitig eine Grundlage für nachhaltiges, profitables Wachstum aufzubauen”, fügte Herr Lampert hinzu.

Konsolidierte Ergebnisse des ersten Quartals 2026

Der Nettoumsatz betrug 38,4 Mio. USD im ersten Quartal 2026, verglichen mit 35,7 Mio. USD im ersten Quartal 2025. Dies ist das zweite aufeinanderfolgende Quartal mit Umsatzwachstum im Jahresvergleich, angeführt von unserem kommerziellen B2B-Geschäft. Der Nettoumsatz im Anbau- und Gartensegment betrug 31,9 Mio. USD im ersten Quartal 2026, verglichen mit 30,9 Mio. USD im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Nettoumsatz in unserem Storage-Solutions-Segment betrug 6,5 Mio. USD im ersten Quartal 2026, verglichen mit 4,8 Mio. USD im ersten Quartal 2025.

Unsere vierteljährlichen Eigenmarkenumsätze übertrafen einmal mehr unsere internen Erwartungen und geben uns weiteres Vertrauen in unsere Fähigkeit, die Bruttomarge langfristig auszuweiten. Die Eigenmarkenumsätze als Prozentsatz des Nettoumsatzes im Anbau- und Gartensegment stiegen auf 37,0 %, verglichen mit 32,0 % im gleichen Vorjahreszeitraum, was hauptsächlich durch unsere strategischen Initiativen zur Erhöhung des Umsatzmix unseres erweiterten Portfolios an Eigenmarken getrieben wurde.

Der Bruttogewinn betrug 9,7 Mio. USD sowohl im ersten Quartal 2026 als auch 2025, und die Bruttogewinnmarge betrug 25,4 % im ersten Quartal 2026, verglichen mit 27,2 % im ersten Quartal 2025. Der Bruttogewinn blieb konstant, während die Bruttogewinnmarge im Jahresvergleich zurückging, hauptsächlich aufgrund des erhöhten Umsatzmix von langlebigen Produkten im ersten Quartal 2026 in unserem Anbau- und Gartensegment, die generell niedrigere Margen als Verbrauchsprodukte aufweisen, sowie zusätzliche Umsatzkosten und Bestandsverkaufsrabatte, die im Zusammenhang mit der Schließung von vier Einzelhandelsstandorten im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres 2026 entstanden sind, während solche Kosten im ersten Quartal 2025 nicht anfielen. Dies wurde teilweise durch einen 42,7-prozentigen Bruttogewinnanstieg im Jahresvergleich in unserem Storage-Solutions-Segment ausgeglichen, hauptsächlich durch erhöhtes Umsatzvolumen und Umsatzmix von Großprojekten.

Die gesamten Betriebsausgaben, die Store-Betrieb und sonstige Betriebsausgaben, Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten, geschätzte Kreditausfälle sowie Abschreibungen und Amortisationen umfassen, sanken im ersten Quartal 2026 um 4,6 Mio. USD bzw. 23,4 % auf 15,0 Mio. USD, verglichen mit 19,6 Mio. USD im ersten Quartal 2025.

Store- und sonstige Betriebsausgaben im ersten Quartal 2026 sanken um rund 27,2 % auf 6,4 Mio. USD, verglichen mit 8,8 Mio. USD im ersten Quartal 2025, was die Vorteile der Reduzierung unserer Einzelhandelspräsenz und unserer Kostensenkungsinitiativen widerspiegelt.

Die Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten im ersten Quartal 2026 betrugen 6,9 Mio. USD, verglichen mit 7,1 Mio. USD im ersten Quartal 2025, eine Verbesserung von 2,6 %.

Der GAAP-Nettoverlust verengte sich auf 4,9 Mio. USD im ersten Quartal 2026, eine Verbesserung um 4,5 Mio. USD verglichen mit einem Nettoverlust von 9,4 Mio. USD im ersten Quartal 2025, was hauptsächlich die Vorteile unserer Kostensenkungsinitiativen und das Ausbleiben restrukturierungsbezogener Aufwendungen widerspiegelt, die 2025 entstanden waren.

Das Non-GAAP-Bereinigte EBITDA¹ war ein Verlust von 1,6 Mio. USD im ersten Quartal 2026, eine Verbesserung um 2,4 Mio. USD im Jahresvergleich verglichen mit einem Verlust von 4,0 Mio. USD im ersten Quartal 2025, was den Bruttomargennutzen einer höheren Eigenmarkenpenetration und die anhaltende Realisierung operativer Kostensenkungsinitiativen widerspiegelt.

Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und marktgängige Wertpapiere zum 31. März 2026 betrugen 41,1 Mio. USD. Der Lagerbestand zum 31. März 2026 betrug 37,0 Mio. USD, und aktive Rechnungsabgrenzung und sonstige kurzfristige Vermögenswerte betrugen 7,1 Mio. USD.

Die gesamten kurzfristigen Verbindlichkeiten, einschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, aufgelaufener Personalkosten und sonstiger Verbindlichkeiten zum 31. März 2026, betrugen 24,6 Mio. USD.

Geografische Präsenz

Unsere geografische Präsenz im Anbau- und Gartensegment umfasst 492.000 Quadratfuß an Einzelhandels- und Lagerflächen und schließt 19 Einzelhandelsstandorte in 9 Bundesstaaten zum 31. März 2026 ein. Wir schlossen vier Einzelhandelsstandorte während der drei Monate zum 31. März 2026 als Teil unserer laufenden Netzwerkoptimierungsstrategie. Wir bedienen unsere Kunden weiterhin über unsere anderen Einzelhandelsstandorte und unsere Online-Plattformen wie growgeneration.com und GrowGen.Pro, unser dediziertes B2B-Kommerzportal für Multi-State-Betreiber, Kunden im Bereich kontrollierte Umgebungslandwirtschaft und Gewächshaus, Großhandelspartner und unabhängige kommerzielle Anbauer.

Ausblick 2026

Für das Gesamtjahr 2026 bekräftigte das Unternehmen, dass es einen Nettoumsatz in der Bandbreite von 162 Mio. USD bis 168 Mio. USD erwartet. Das Unternehmen erwartet, dass die Eigenmarkenumsätze als Prozentsatz des Anbau- und Gartenumsatzes bis Jahresende rund 40 % erreichen. Das Unternehmen erwartet eine Verbesserung der Bruttomarge und der Betriebsausgaben-Effizienz für das Gesamtjahr 2026. Damit und mit den Verbesserungen seiner Bestandsbasis erwartet das Unternehmen, dass die Bruttomargen für das Gesamtjahr 2026 in der Bandbreite von 27 % bis 29 % liegen werden. Basierend auf diesen Verbesserungen erwartet GrowGen, im Gesamtjahr 2026 ein ausgeglichenes bereinigtes EBITDA zu erreichen.

Die Gesamtjahres-Prognose 2026 des Unternehmens geht davon aus, dass sich die Profitabilität im Laufe des Jahres schrittweise aufbaut, wobei das zweite und dritte Quartal profitabel sein werden, was die Außenanbau- und Gartensaison sowie anhaltende Verbesserungen der Bruttomarge und eine niedrigere Betriebsausgabenbasis im Vergleich zu 2025 widerspiegelt.

Für das zweite Quartal 2026 erwartet das Unternehmen einen gesamten konsolidierten Nettoumsatz in der Bandbreite von 42 Mio. USD bis 44 Mio. USD, was einem anhaltenden sequenziellen Wachstum entspricht.

Fußnoten

¹ Das bereinigte EBITDA stellt das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen dar, angepasst um bestimmte Posten gemäß der Überleitungstabelle von U.S. GAAP zu Non-GAAP-Informationen, und ist eine Kennzahl, die auf der Grundlage von Methoden berechnet und dargestellt wird, die nicht mit GAAP übereinstimmen. Bitte beachten Sie den Abschnitt „Verwendung von Non-GAAP-Finanzinformationen” weiter unten für eine weitere Erläuterung und Überleitung dieser Kennzahl zu GAAP-Kennzahlen.

Telefonkonferenz

Das Unternehmen wird heute, am 12. Mai 2026, um 16:30 Uhr Eastern Time eine Telefonkonferenz abhalten, um die Finanzergebnisse für das erste Quartal zum 31. März 2026 zu besprechen. Um an der Konferenz teilzunehmen, wählen Sie bitte 1-(888)-699-1199 (Inland) oder 1-(416)-945-7677 (International). Der Konferenz-Code lautet 98549. Die Konferenz wird auch als Webcast übertragen und kann unter https://app.webinar.net/BV1vzDxzAqQ oder im Investor-Relations-Bereich der GrowGen-Website unter https://ir.growgeneration.com abgerufen werden. Eine Wiederholung des Webcasts wird etwa zwei Stunden nach Abschluss der Konferenz verfügbar sein und für rund 90 Kalendertage verfügbar bleiben.

 

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13/05/2026

Jushi Holdings Inc. meldet Finanzergebnisse für das erste Quartal 2026

13. Mai 2026

Umsatz von 66,4 Mio. USD, ein Anstieg von 4 % im Jahresvergleich, getrieben durch starkes Großhandelswachstum und Vorteile aus der Einzelhandelsexpansion

Bruttogewinnmarge um 460 Basispunkte im Jahresvergleich auf 45,0 % ausgeweitet, was die verbesserte operative Performance in unseren Anbau-/Verarbeitungsanlagen widerspiegelt

Strategische Refinanzierung abgeschlossen, Liquidität gestärkt und das Unternehmen für langfristiges Wachstum positioniert

BOCA RATON, Florida, 12. Mai 2026 (GLOBE NEWSWIRE) — Jushi Holdings Inc. („Jushi” oder das „Unternehmen”) (CSE: JUSH) (OTCQX: JUSHF), ein vertikal integrierter Multi-State-Cannabis-Betreiber, freut sich, seine Finanzergebnisse für das erste Quartal zum 31. März 2026 („Q1 2026″) bekannt zu geben. Alle Finanzinformationen sind ungeprüft und werden in US-Dollar angegeben, sofern nicht anders vermerkt, und werden gemäß den in den USA allgemein anerkannten Rechnungslegungsgrundsätzen („GAAP”) erstellt.

Finanzielle Highlights des ersten Quartals 2026

  • Umsatz von 66,4 Mio. USD.
  • Bruttogewinn und Bruttogewinnmarge von 29,9 Mio. USD bzw. 45,0 %.
  • Nettoverlust von 19,8 Mio. USD.
  • Bereinigtes EBITDA¹ und bereinigte EBITDA-Marge¹ von 11,4 Mio. USD bzw. 17,2 %.
  • Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und eingeschränkte Zahlungsmittel von 42,3 Mio. USD zum Quartalsende.
  • Nettomittelzufluss aus betrieblicher Tätigkeit von 8,6 Mio. USD.

¹ Siehe „Verwendung von Non-GAAP-Finanzinformationen” und „Ungeprüfte Überleitung des Nettoverlusts zum bereinigten EBITDA und Berechnung der bereinigten EBITDA-Marge” weiter unten.

Unternehmens-Highlights des ersten Quartals 2026

  • Im März 2026 refinanzierten wir sowohl unser im Juli 2024 ausgegebenes vorrangig besichertes Term Loan (das „2024 Term Loan”) als auch unsere im Dezember 2022 ausgegebenen Second-Lien-Secured-Notes (die „Second Lien Notes”), die zum 31. Dezember 2025 einen aggregierten Kapitalbetrag von rund 132,3 Mio. USD aufwiesen. Die Refinanzierung wurde durch die Ausgabe eines 160,0-Mio.-USD-12,5-%-gesicherten Term Loans abgeschlossen, das mit einem ursprünglichen Ausgabeabschlag von 4 % ausgegeben wurde und 2029 fällig ist. Eine mit Jim Cacioppo, unserem Chief Executive Officer, Chairman und Gründer, verbundene Einheit sowie Denis Arsenault, ein bedeutender Aktionär des Unternehmens, beteiligten sich beide. Die Erlöse wurden zur vollständigen Rückzahlung des ausstehenden Kapitalbetrags, der aufgelaufenen, aber nicht gezahlten Zinsen, der Ausstiegsgebühr und des Make-Whole auf das 2024 Term Loan sowie des ausstehenden Kapitalbetrags und der aufgelaufenen, aber nicht gezahlten Zinsen auf die Second Lien Notes verwendet. Die Erlöse wurden auch zur Bezahlung aller mit der Refinanzierung verbundenen Gebühren und Ausgaben verwendet. Verbleibende überschüssige Erlöse wurden zur allgemeinen unternehmerischen Verwendung in der Bilanz behalten.
  • Am 8. Januar 2026 eröffneten wir unseren zweiten Beyond-Hello™-Standort im Großraum Cincinnati, Ohio, womit das siebte im Bundesstaat betriebene Beyond-Hello™-Dispensary markiert wurde.
  • Der Umsatz mit Jushi-Markenprodukten stieg in Q1 2026 auf 58 % des Einzelhandelsumsatzes in den fünf vertikalen Märkten des Unternehmens, verglichen mit 56 % im ersten Quartal 2025 („Q1 2025″).
  • Erweiterung des Marken- und Produktportfolios mit 567 neuen, einzigartigen SKUs, die in Q1 2026 eingeführt wurden, einschließlich Angeboten, die in bestimmten Bundesstaaten erstmals eingeführt wurden, und die Blüten, Pre-Rolls, Vapes, Konzentrate und Edibles umfassen, um die vielfältigen Patienten- und Kundenbedürfnisse zu erfüllen.

Entwicklungen nach Quartalsende

  • Gemäß einer im Federal Register am 28. April 2026 veröffentlichten Regelung wurde staatlich lizenziertes medizinisches Marihuana auf Schedule III umgestuft, womit die Anwendung von Section 280E auf solche Aktivitäten entfällt. Medizinische Umsätze machten in 2025 rund 60 % des Gesamtumsatzes des Unternehmens aus. Dementsprechend erwartet das Unternehmen, dass die Regelungsänderung seinen Steueraufwand auf laufender Basis positiv beeinflussen wird. Darüber hinaus wurde der formale Anhörungstermin für die potenzielle Umstufung von Marihuana über den medizinischen Bereich hinaus auf Schedule III auf den 29. Juni festgelegt und soll spätestens am 15. Juli abgeschlossen sein.
  • Das Unternehmen gab seine Absicht bekannt, die Genehmigung der Aktionäre für den vorgeschlagenen Wechsel der Muttergesellschaft von British Columbia, Kanada nach Nevada, USA (die „Continuance”) zu beantragen, um die Unternehmensstruktur des Unternehmens mit seinen bestehenden Aktivitäten und seiner langfristigen Strategie in Einklang zu bringen.
  • Im März 2026 wurde ein Gesetz, das den Verkauf von Cannabis für Erwachsene erlaubt, von der Virginia General Assembly verabschiedet und dem Gouverneur zur Prüfung vorgelegt. Im April 2026 gab der Gouverneur das Gesetz mit vorgeschlagenen Änderungen zurück. Die General Assembly lehnte die Änderungen des Gouverneurs ab und gab das Gesetz zur weiteren Prüfung an den Gouverneur zurück. Nach dem Recht von Virginia hat der Gouverneur bis zum 23. Mai 2026 Zeit, das Gesetz zu unterzeichnen oder zu vetieren oder es ohne seine Unterschrift zum Gesetz werden zu lassen. Der Übergang zum Adult-Use soll unseren Kundenstamm erweitern und die Nachfrage steigern, obwohl der Zeitpunkt und das Ausmaß etwaiger Umsatzauswirkungen ungewiss bleiben.

Kommentar des Managements

„Unsere Ergebnisse im ersten Quartal spiegeln anhaltende Fortschritte bei der Umsetzung unserer Strategie wider, mit Umsatzwachstum im Jahresvergleich und deutlicher Margenausweitung, getrieben durch Verbesserungen der operativen Performance und Produktqualität”, sagte Jim Cacioppo, Chairman und Chief Executive Officer des Unternehmens. „In unserem Netzwerk aus Anbau- und Verarbeitungsanlagen unterstützen operative Effizienzgewinne und gestiegene Produktionsmengen sowohl unsere Einzel- als auch unsere Großhandelskanäle und tragen zu einem stärkeren Bruttogewinn und einer 460-Basispunkte-Ausweitung der Bruttogewinnmarge im Jahresvergleich bei. Obwohl Preisdruck in bestimmten Märkten anhält, treibt unser Fokus auf Effizienz, Produktqualität und disziplinierte Umsetzung weiterhin eine verbesserte Performance voran.”

Herr Cacioppo fuhr fort: „Unser Einzelhandelsgeschäft profitierte von Beiträgen aus unserer Einzelhandelsexpansion in Ohio und einer starken Performance in unserem Virginia-Netzwerk, während das Großhandelsumsatzwachstum durch erhöhte Distribution, höhere Produktionskapazität und starke Nachfrage in Schlüsselmärkten wie Massachusetts und Ohio getrieben wurde. Wir haben auch unsere Markenproduktstrategie weiterentwickelt, wobei Jushi-Markenprodukte rund 58 % des Einzelhandelsumsatzes in unseren vertikalen Märkten ausmachen, was die anhaltende Mixverschiebung hin zu qualitativ hochwertigeren Marken und die fortgesetzte Portfolioexpansion widerspiegelt.”

Herr Cacioppo schloss: „Im Laufe des Quartals haben wir unsere Bilanz durch die erfolgreiche Refinanzierung unseres 2024 Term Loans und der Second Lien Notes gestärkt, die Liquidität verbessert und die Laufzeiten verlängert, während wir die Bilanzflexibilität erhalten haben. Darüber hinaus stellt die jüngste bundesrechtliche Umstufung von staatlich lizenziertem medizinischem Marihuana auf Schedule III einen bedeutenden Meilenstein für die Branche dar, der 280E-Steuerbeschränkungen für medizinische Aktivitäten beseitigt und ein günstigeres langfristiges Betriebsumfeld unterstützt. Mit Blick auf die Zukunft bleiben wir auf operative Exzellenz, die Optimierung unserer Einzelhandelspräsenz und zielgerichtete, renditestarke Investitionen in unseren Anlagen fokussiert. Gleichzeitig beobachten wir weiterhin regulatorische Entwicklungen in unseren Märkten, von denen wir glauben, dass sie eine wichtige Rolle bei der Gestaltung zukünftiger Wachstumschancen spielen werden. Mit einem starken operativen Fundament und verbesserter finanzieller Flexibilität sind wir gut positioniert, um nachhaltiges Wachstum und langfristige Wertschöpfung voranzutreiben.”

Finanzergebnisse für das erste Quartal zum 31. März 2026 (in Mio. USD)

Drei Monate zum 31. März / 2026 / % des Umsatzes / 2025 / % des Umsatzes / Veränderung $

  • Nettoumsatz: 66,4 / 100 % / 63,8 / 100 % / 2,6
  • Kosten der verkauften Waren: (36,6) / (55) % / (38,1) / (60) % / 1,5
  • Bruttogewinn: 29,9 / 45 % / 25,8 / 40 % / 4,1
  • Betriebsausgaben: 28,3 / 43 % / 27,6 / 43 % / 0,6
  • Ergebnis (Verlust) aus dem operativen Geschäft: 1,6 / 2 % / (1,9) / (3) % / 3,5
  • Sonstige Erträge (Aufwendungen): (12,7) / (19) % / (6,2) / (10) % / (6,5)
  • Nettoverlust: (19,8) / (30) % / (17,0) / (27) % / (2,8)
  • Bereinigtes EBITDA: 11,4 / 17 % / 9,8 / 15 % / 1,6

Q1 2026 im Vergleich zu Q1 2025

Der Einzelhandelsumsatz stieg um 1,0 Mio. USD, hauptsächlich auf Ohio und Virginia zurückzuführen. In Ohio stieg der Einzelhandelsumsatz um 4,4 Mio. USD aufgrund der Hinzufügung von vier neuen Dispensaries seit Q1 2025. Der Einzelhandelsumsatz in Virginia wuchs um 0,7 Mio. USD, getrieben durch starke Same-Store-Umsätze in unserem Sechs-Standort-Netzwerk. Die Anstiege beim Einzelhandelsumsatz wurden teilweise durch den anhaltenden Einfluss von wettbewerbsbedingtem Preisdruck in verschiedenen Märkten ausgeglichen. Wir beendeten Q1 2026 mit zweiundvierzig Dispensaries in acht Bundesstaaten, verglichen mit vierzig in sieben Bundesstaaten am Ende von Q1 2025.

Der Umsatz mit Jushi-Markenprodukten stieg in Q1 2026 auf 58 % des Einzelhandelsumsatzes in den fünf vertikalen Märkten des Unternehmens, verglichen mit 56 % in Q1 2025.

Der Großhandelsumsatz stieg um 1,6 Mio. USD, hauptsächlich auf höhere Großhandelsumsätze in Massachusetts zurückzuführen, getrieben durch gestiegene Schüttverkäufe, ausgeweitete Großhandelsdistribution, einschließlich der Platzierung in neuen Dispensaries, und höhere Produktionsmengen, die eine größere Produktverfügbarkeit unterstützten. Das Wachstum in Massachusetts spiegelte auch die begrenzte Produktverfügbarkeit im Vorjahreszeitraum wider, als das Unternehmen die Belieferung seiner Einzelhandelsgeschäfte in diesen Märkten priorisierte. Ohio trug ebenfalls zum Wachstum bei, unterstützt durch erhöhte Produktionskapazität. Diese Anstiege wurden teilweise durch niedrigere Großhandelsumsätze in Virginia aufgrund verringerter Nachfrage von Großhandelspartnern ausgeglichen.

Bruttogewinn und Bruttogewinnmarge stiegen auf 29,9 Mio. USD bzw. 45,0 %, verglichen mit 25,8 Mio. USD bzw. 40,4 %. Der Anstieg des Bruttogewinns und der Bruttogewinnmarge wurde durch höhere Produktionsmengen, verbesserte Produktqualität und stärkere Performance in unseren Anbau-/Verarbeitungsanlagen, insbesondere in Ohio, Massachusetts und Pennsylvania, getrieben. Der höhere Bruttogewinn spiegelte auch den Vorteil neuer Dispensary-Eröffnungen seit Q1 2025 in Ohio wider. Diese Vorteile wurden teilweise durch anhaltenden Preisdruck und erhöhte Promotionsaktivitäten in unserem Einzelhandelsnetzwerk ausgeglichen.

Die Betriebsausgaben betrugen 28,3 Mio. USD, verglichen mit 27,6 Mio. USD. Der moderate Jahresanstieg spiegelt hauptsächlich höhere Mitarbeiterkosten aufgrund erweiterter Aktivitäten, einschließlich neuer Standorteröffnungen, wider. Ebenfalls zum Anstieg beigetragen haben höhere professionelle und rechtliche Gebühren sowie höhere aktienbasierte Vergütungsaufwendungen, da Q1 2025 höhere Verfallsbeträge enthielt. Diese Anstiege wurden teilweise durch eine Umklassifizierung bestimmter Abschreibungsaufwendungen in die Kosten der verkauften Waren ausgeglichen.

Sonstige Erträge (Aufwendungen) enthielten Zinsaufwand, netto, von 10,4 Mio. USD und einen 5,0-Mio.-USD-Verlust aus Schulden im Zusammenhang mit der Refinanzierung des 2024 Term Loans und der Second Lien Notes, teilweise ausgeglichen durch einen 2,3-Mio.-USD-Fair-Value-Gewinn auf Derivate.

Bilanz und Liquidität

Zum 31. März 2026 verfügte das Unternehmen über rund 42,3 Mio. USD an Zahlungsmitteln, Zahlungsmitteläquivalenten und eingeschränkten Zahlungsmitteln. Im Laufe von Q1 2026 zahlte das Unternehmen rund 3,0 Mio. USD an Investitionen (CapEx). Zum 31. März 2026 beliefen sich die gesamten planmäßigen Schulden auf 222,1 Mio. USD, ohne Leasingverhältnisse und Finanzierungsverbindlichkeiten für Sachanlagen. Dieser Betrag schließt auch 21,5 Mio. USD an Schuldscheindarlehen gegenüber Sammartino aus, da das Unternehmen derzeit keine Verpflichtung zur Rückzahlung dieser Darlehen hat.

Der Mittelzufluss aus betrieblicher Tätigkeit betrug 8,6 Mio. USD in Q1 2026, verglichen mit 7,5 Mio. USD in Q1 2025. Der Anstieg war hauptsächlich auf eine Verbesserung unserer Betriebsergebnisse zurückzuführen, teilweise ausgeglichen durch niedrigere Mittelzuflüsse aus Veränderungen im Working Capital.

Zum 5. Mai 2026 betrugen die ausgegebenen und ausstehenden Aktien des Unternehmens 199.696.597, und die vollständig verwässerten ausstehenden Aktien betrugen 305.626.935.

Verwendung von Non-GAAP-Finanzinformationen

Das Unternehmen ist der Ansicht, dass die Darstellung von Non-GAAP-Finanzinformationen wichtige ergänzende Informationen für das Management und Investoren zu finanziellen und geschäftlichen Trends in Bezug auf unsere Finanzlage und Betriebsergebnisse liefert. Für weitere Informationen zu diesen Non-GAAP-Kennzahlen, einschließlich der Überleitung dieser Non-GAAP-Finanzkennzahlen zu ihren am direktesten vergleichbaren GAAP-Finanzkennzahlen, verweisen wir auf den Abschnitt „Ungeprüfte Überleitung des Nettoverlusts (-gewinns) zum bereinigten EBITDA und Berechnung der bereinigten EBITDA-Marge” dieser Pressemitteilung.

Informationen zur Telefonkonferenz und zum Webcast

Das Unternehmen wird heute, Dienstag, den 12. Mai 2026, um 16:30 Uhr ET eine Telefonkonferenz und einen Audio-Webcast für das erste Quartal zum 31. März 2026 abhalten.

Veranstaltung: Telefonkonferenz zu den Finanzergebnissen des ersten Quartals 2026 Datum: Dienstag, 12. Mai 2026 Uhrzeit: 16:30 Uhr Eastern Time Live-Einwahl: 1-877-423-9813 (USA & Kanada gebührenfrei) Konferenz-ID: 13759794 Webcast: Registrierung

Für Interessierte, die an der Telefonkonferenz nicht teilnehmen können, wird ein Webcast der Konferenz einen Monat nach der Telefonkonferenz verfügbar sein und über den Webcast auf der Investor-Relations-Website von Jushi abgerufen werden können.

 

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